Ökolandbau wächst auf 13 Prozent der Agrarfläche

Ökolandbau wächst auf 13 Prozent der Agrarfläche

Der Anteil des Ökolandbaus an der landwirtschaftlichen Fläche in Brandenburg ist weiter gestiegen. Nach 12,3 Prozent 2018 waren es im Jahr darauf 13,2 Prozent, wie aus neuen Daten des Bundesagrarministeriums hervorgeht. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) darüber berichtet.

Bunte Agrarlandschaft in Brandenburg

© dpa

Blick auf eine bunte Agrarlandschaft in Brandenburg.

Bundesweit wuchs der Anteil des Ökolandbaus an der gesamten Landwirtschaftsfläche im vergangenen Jahr auf 9,7 Prozent; Ende 2018 waren es noch 9,1 Prozent. Biologisch wirtschaften damit inzwischen 34 110 Betriebe. In Brandenburg waren es im Vorjahr 959, im Vergleich zu 883 im Jahr 2018. Ziel der Bundesregierung ist ein Öko-Flächenanteil von 20 Prozent bis 2030.
Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) sagte dem RND: «Immer mehr Landwirte haben Lust auf Ökolandbau.» Damit könnten sie auch eine steigende Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln besser bedienen. Die Förderung von Umstellungen auf Bioproduktion wirke.
Den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat laut den neuen Zahlen, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, weiter das Saarland mit 18,1 Prozent Ende 2019. Es folgen Hessen mit 15,5 Prozent und Baden-Württemberg sowie auf Platz vier Brandenburg. Schlusslicht bleibt Niedersachsen mit 4,7 Prozent.
Die Fördergelder für den ökologischen Landbau haben sich in Brandenburg in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Sie stiegen nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums von 15,8 Millionen Euro im Jahr 2009 auf derzeit rund 31 Millionen Euro. Gegenwärtig werden in Brandenburg von rund 1,3 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche etwa 174 000 Hektar ökologisch bewirtschaftet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Juli 2020 17:27 Uhr

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