Neue Imagekampagne der Berliner Polizei vorgestellt

Neue Imagekampagne der Berliner Polizei vorgestellt

Mit einem Film und einer Plakatserie will die Berliner Polizei für mehr Anerkennung und Ansehen in der Bevölkerung werben.

  • Imagekampagne der Polizei© dpa
    19.08.2019, Berlin: Katja Kintzel, Polizeiobermeisterin, steht bei der Vorstellung der neue Imagekampagne der berliner Polizei vor einem Plakat, auf dem sie dafür abgebildet ist.
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    19.08.2019, Berlin: Die auf der neuen Imagekampagne der berliner Polizei abgebildeten Polizisten halten bei der Vorstellung der Kampagne ihre jeweiligen Plakate in den Händen. Zwischen den Polizisten stehen Barbara Slowik (5.v.l.), Polizeipräsidentin von Berlin, und Andreas Geisel (3.v.r, SPD), Innensenator von Berlin.
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    19.08.2019, Berlin: Zahlreiche Zuschauer nehmen an der Vorstellung der neuen Imagekampagne der berliner Polizei vor dem Polizeipräsidium teil.
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    19.08.2019, Berlin: Barbara Slowik, Polizeipräsidentin von Berlin, und Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin, stehen bei der Vorstellung der neuen Imagekampagne der berliner Polizei vor einer Litfaßsäule mit einem der zugehörigen Plakate.
Mit einem Film und einer Plakatserie will die Berliner Polizei für mehr Anerkennung und Ansehen in der Bevölkerung werben. Zugleich soll die Imagekampagne unter dem Titel «Wir können Hauptstadt» dafür sorgen, dass sich junge Menschen für die Arbeit als Polizist interessieren und bewerben. Das sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik bei der Vorstellung der Kampagne am 19. August 2019 vor dem Polizeipräsidium in Tempelhof.

«Kann 1. Mai. Kann 1. Schultag»

Der Film zeigt in 40 Sekunden und zahlreichen kurzen Szenen die Bandbreite der Polizeiarbeit: Streifendienst, Verkehrslenkung, Fahrradstaffel, Demonstrationseinsätze, Spezialeinsatzkommando SEK, Kriminalpolizei, Wasserschutzpolizei, Begleitung von Fußballspielen, Staatsbesuche. Dazu werden kurze Slogans eingeblendet: «Kann SEK», «Kann 1. Mai» oder «Kann Schnee» - zu Bildern eines Kokainfundes.

Echte Polizistinnen und Polizisten werben für ihren Arbeitgeber

Außerdem gibt es acht Plakatmotive mit den Porträts echter Polizisten und Polizistinnen und verschiedenen Slogans. Bei dem Polizeitaucher heißt es: «Kann See. Kann Spree.» Bei dem Mitglied der Fahrradstaffel steht: «Kann 42 km. Kann 50 km/h.» Zwei Polizistinnen werden vorgestellt mit: «Kann Tatort. Kann vor Ort» und «Kann Zehnfinger. Kann Langfinger.»

Imagekampagne kostete 200.000 Euro

Die Kampagne wurde von der Polizei in Zusammenarbeit mit einer Berliner Werbeagentur erstellt. Sie kostete die Polizei 200.000 Euro. Im Lauf des Montags wollte die Polizei den Film und die Plakate den Kollegen in zahlreichen Polizeiwachen in der ganzen Stadt vorstellen. Später soll der Film auch in manchen Kinos im Werbeblock gezeigt werden.

Polizei will, trotz Wortwitz, ernsthafter in der Werbung auftreten

Slowik erklärte, die Polizei trete in der Kampagne «ernsthafter» als in früheren Werbefilmen auf. Das spiegele sich auch in den Gesichtern der Kollegen auf den Plakaten wider. «Damit soll in der Tat der Respekt gesteigert werden, um auch Gewalt gegen Polizeiangehörige zu senken.» Sie fügte hinzu: «Nur wer sich selber ernst nimmt, wird ernst genommen.» Das widerspreche keineswegs dem Auftreten als zugewandte Bürgerpolizei.

«Wir wollen zeigen, wer wir sind und was wir leisten.»

Die Polizeipräsidentin betonte: «Wir wollen zeigen, wer wir sind und was wir leisten.» Die Kampagne solle auch nach innen wirken und das Selbstbewusstsein der Polizisten stärken. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte: «Wenn wir Mitarbeiter gewinnen wollen, müssen wir deutlich machen, dass man stolz darauf sein kann, Polizist zu sein.» Es sei wichtig, dass die Berliner Respekt vor den Polizisten hätten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. August 2019 13:44 Uhr

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