Studie: Starke Gegensätze bei regionaler Entwicklung

Studie: Starke Gegensätze bei regionaler Entwicklung

Fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer bleibt Deutschland nach einer neuen Studie mit Blick auf die Wirtschaftskraft und Demografie ein Land der Gegensätze.

Anders als noch 2003 zeige sich die Zerrissenheit aber nicht mehr vorrangig in einem markanten Ost-West-Gefälle, sagte Mitautor Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung am Freitag in der Hauptstadt. Vielmehr entwickele sich neben einer Nord-Süd-Drift bundesweit ein starker Gegensatz zwischen boomenden Städten und entlegenen ländlichen Regionen. Das neue «Armenhaus» Deutschlands sei inzwischen das Ruhrgebiet, während ostdeutsche Städte wie Leipzig oder Dresden durchstarteten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. April 2019 14:04 Uhr

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