Rankel: «Haben uns selbst aus dem Konzept gebracht»

Rankel: «Haben uns selbst aus dem Konzept gebracht»

Wolfsburg/Berlin (dpa/bb) – Kapitän André Rankel war nach der ernüchternden 2:5-Niederlage der Eisbären Berlin gegen die Grizzlys Wolfsburg selbstkritisch: «Nur wir selbst haben uns aus dem Konzept gebracht, über alles andere brauchen wir nicht zu reden», sagte er im Interview mit Telekom Sport. Was er meinte, war an der Spielstatistik deutlich ablesbar: Die wies 97 Strafminuten für die Berliner aus. Die Wolfsburger nutzten die mangelnde Disziplin der Eisbären weidlich aus: Gleich vier Tore erzielten sie im Powerplay. 

Durch die vielen Strafzeiten brachten sich die Berliner auch um die durchaus vorhandene Chance, einen frühen 0:3-Rückstand noch aufzuholen. Bis auf 2:3 waren sie zwischenzeitlich herangekommen, bevor sie sich mit Hinausstellungen erneut selbst schwächten. «Wir sind zurückgekommen und haben dann nicht schlau genug gespielt, um uns die Chance zu geben, das Spiel zu gewinnen», sagte Rankel. «Wir haben uns selber das Momentum genommen und im Endeffekt dadurch das Spiel verloren.»
So glichen die durch Verletzungen geschwächten Gastgeber, die nur drei Angriffsreihen aufbieten konnten, in der im Modus Best-of-Seven ausgetragenen Viertelfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zum 1:1 aus. Rankel ist aber sicher, dass sich die Eisbären im dritten Duell, das am Sonntag (15.00 Uhr) in der Arena am Ostbahnhof ausgetragen wird, wieder erfolgreicher präsentieren können. «Wir werden ein bisschen schlauer spielen und unser Spiel durchziehen», sagte er. «Und dann werden wir das Spiel auch gewinnen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 17. März 2018 13:30 Uhr

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