Erfassung der Baumschäden nach "Xavier" dauert bis Ende 2018

Erfassung der Baumschäden nach "Xavier" dauert bis Ende 2018

Fünf Monate nach Herbststurm «Xavier» kann der Berliner Senat noch keine Angaben zum gesamten Ausmaß der Baumschäden machen.

Herbststurm «Xavier»

© dpa

Umgekippte Bäume liegen in einem Waldgebiet in Berlin-Zehlendorf.

Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt auf eine schriftliche Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach kann eine Gesamtbilanz zu Schäden an öffentlichen Bäumen nach Rückfragen in den Bezirksämtern vermutlich erst Ende 2018 vorgenommen werden.

Aufräumarbeiten dauern mehr als ein Jahr

Zudem ist laut Umweltverwaltung auch nicht abzusehen, wie viele Bäume aufgrund der sturmbedingten Schäden noch gefällt werden müssen. In vielen Bezirken würden sich die Aufräumarbeiten und die Beseitigung der Schäden noch bis zum Herbst beziehungsweise Winter 2018 hinziehen. Die Verkehrssicherheit in den Grünanlagen sei allerdings bis auf wenige Ausnahmen weitestgehend wiederhergestellt, hieß es.

Bäume trugen bei Herbststurm noch Blätter

«Xavier» war am 5. Oktober 2017 über Berlin hinweggefegt und hatte zahlreiche Bäume umstürzen lassen oder stark geschädigt - nach vorläufigen Zahlen der Umweltverwaltung von Ende 2017 waren es mindestens 46 000 Waldbäume und mindestens 10 000 Straßenbäume.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. März 2018 09:42 Uhr

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