Coronavirus

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.

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Justizvollzugsanstalt Tegel

Luftbild JVA Tegel Mai 2019
Bild: jva tegel/euroluftbild.de

Die Justizvollzugsanstalt Tegel ist ein im Berliner Bezirk Reinickendorf gelegenes Gefängnis für den Vollzug von Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung.

Wiederaufnahme Gruppen- und Einzelangebote für Inhaftierte sowie deren Betreuung durch Externe

Ab dem 6. Juli 2020 können wieder unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln Gruppenangebote durch interne und externe Gruppentrainer/-innen sowie die Betreuung der Inhaftierten/Verwahrten durch Externe (sowohl durch Mitarbeitende von Beratungsstellen, Freien Trägern als auch durch Vollzugshelferinnen und Vollzugshelfer) stattfinden.

Alle externen Kooperationspartner/-innen werden per Anschreiben durch die Abteilung Soziale Arbeit ausführlich darüber informiert.

Aktuelle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

(Stand: 9. August 2021)

1. Besuche

Es sind wieder Einzel-, Gemeinschafts- und Langzeitsprechstunden möglich. Alle Besuchsarten finden ohne Atemluftschutzscheiben statt. Zugelassen sind wieder bis zu sechs Personen, davon maximal drei Erwachsene. Erlaubt sind bei den Besuchen auch wieder die vor der Pandemie üblichen Körperkontakte der Inhaftierten bei der Begrüßung und Verabschiedung, und im Umgang mit kleineren Kindern. Beim Langzeitbesuch sind auch wieder die vor der Pandemie üblichen Körperkontakte erlaubt.

Da der Besuch leider nur unter Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden kann, müssen alle Besuchenden den Nachweis einer negativen Corona-Testung mitbringen (Antigen-Schnelltest „kostenloser Bürgertest“ oder PCR-Test), der nicht älter als 24 Stunden sein darf (gemessen am Verlassen der Anstalt). Der Nachweis ist möglichst in Papierform mitzubringen. Nur Minderjährige können einen Selbsttest unter Aufsicht ihrer Erwachsenen am Tor durchführen (dazu aber bitte früher kommen). Keinen negativen Corona-Test müssen vorlegen

  • Kinder unter sechs Jahren
  • vollständig Geimpfte (ab dem 15. Tag nach der letzten Covid-19-Schutzimpfung) und
  • Genesene (Zeitraum 28 Tage bis sechs Monate nach einer Corona-Infektion).

Geimpfte und Genesene müssen die entsprechenden Nachweise mitbringen (Impfbuch oder Impfbescheinigung im Original, digitales Impfzertifikat, Laborbefund in Kopie oder digital).

Von allen Besucher/-innen über sechs Jahren ist bei allen Bewegungen in der Anstalt (Tor, Kontrollraum, Warteraum, Flur) und am Sprechtisch – nicht jedoch im Langzeitbesuchsraum – mindestens eine medizinische Gesichtsmaske (MNS) zu tragen. Im Falle der Befreiung von der Tragepflicht unbedingt das ärztliche Attest vorlegen. Zu anderen Mitmenschen als der eigenen Besuchergruppe ist auch weiter der Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren.

Inhaftierte sind verpflichtet, medizinische Gesichtsmaske im Sprechzentrum, und zwar auch am festen Platz am Sprechtisch, nicht jedoch im Langzeitbesuchsraum, zu tragen.

2. Besuche von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten

Die Besuche finden in den Teilanstalten ohne Trenn-/Atemluftschutzscheibe statt. Das Tragen einer mind. medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Ein Impfnachweis bzw. negatives Testergebnis ist nicht erforderlich.
Weiterhin wird allerdings darum gebeten, Mandantenbesuche vorab telefonisch anzukündigen.

Sofern Sie die zuständige Teilanstalt, in der Ihr Mandant untergebracht ist, bereits kennen, bitte ich um Anruf bei der Teilanstaltszentrale:

Teilanstalt II: 90147-2200
Teilanstalt V: 90147-2500
Teilanstalt VI: 90147-2600
Sozialtherapeutische Anstalt: 90147-2400
Einrichtung zum Vollzug der Sicherungsverwahrung: 90174-2700

Sonst wenden Sie sich bitte an die zentrale Einwahlnummer 90147-0.

3. Videobesuche

Es gibt weiterhin die Möglichkeit, in allen Teilanstalten Videobesuche in Anspruch zu nehmen. Videobesuche werden auf schriftlichen Antrag des Gefangenen/Untergebrachten gewährt. Die Kosten für die Videobesuche trägt die Anstalt.

Um einen Videobesuch empfangen zu können, ist es notwendig, dass der/die externe Gesprächspartner/-in über einen Internetanschluss, ein Gerät mit installierter SKYPE Software und ein eingerichtetes Nutzerkonto verfügt und an dem vereinbarten Termin online ist. Die Kosten für die eigene Einrichtung sind von dem/der Gesprächspartner/-in zu tragen.

Ein Videobesuch dauert 20 – 30 Minuten. Sie werden in einem Einzelsprechraum durchgeführt. Dieser ist mit einem Bildschirm, einer Web-Kamera, einem Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet. Die Teilanstalten legen eigenständig die Tage und Zeiten fest, in denen die Videobesuche durchgeführt werden können.

Die Verbindung zu dem/der externen Gesprächspartner/-innen wird von einem Bediensteten hergestellt. Während des Videobesuchs wird das Bild, das die Gefangenen sehen, in der Aufsicht mitbeobachtet. Der Ton wird nicht übertragen.

Der/die Besuchenden dürfen während des Videobesuchs Textnachrichten, Emojis u. ä. übermitteln (Gefangene können aber mangels Tastatur nicht antworten).

Die Verbindung wird sofort unterbrochen, wenn die Sicherheit oder Ordnung der Anstalt gefährdet ist. Unerwünscht sind in diesem Zusammenhang insbesondere sexuelle Handlungen während des Videobesuchs.

Datenschutz

Durch die Herstellung einer Verbindung mittels SKYPE werden Daten sowohl von Gefangenen als auch des/der Gesprächspartners/in über das Internet übertragen. Die JVA Tegel speichert diese Daten nicht gesondert. Videotelefonate mittels SKYPE werden über einen externen Provider hergestellt; die JVA Tegel kann daher nicht ausschließen, dass unbekannte Dritte die Telekommunikation mitverfolgen.

Wichtig

Ihre Gesprächspartner/-innen dürfen die Skype-Adresse der JVA Tegel nicht aufrufen. Die Verbindung wird stets von der JVA Tegel hergestellt. Andernfalls werden womöglich Videobesuche anderer Inhaftierter gestört.

4. Automatenzug

Weiterhin sind zweckgebundene Einzahlungen durch Dritte zur Pflege sozialer Beziehungen erlaubt. Die Einzahlungen dürfen für den Einkauf von Nahrungs- und Genussmitteln verwendet werden.

Im Einzelnen gilt: Gefangene dürfen pro Monat eine zweckgebundene Einzahlung in Höhe von bis zu 30 Euro erhalten.
Untergebrachte dürfen pro Monat eine zweckgebundene Einzahlung in Höhe von bis zu 40 Euro erhalten.

Sonstige Informationen

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Acht Personen aus verscheidenen Berufsgruppen im Justizvollzug laufen gemeinsam in Richtung des Betrachters. Das Bild trägt den Schriftzug: "Arbeiten im Justizvollzug #volldeins" Hauptstadt machen
Bild: SenJustVA

In der JVA Tegel werden unterschiedlichste Berufsgruppen beschäftigt (Allgemeiner Vollzugsdienst, Werkdienst, Krankenpflegedienst, Sozialdienst, Psychologischer Dienst).

Erste Informationen

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Bild: vege - Fotolia.com

Lageplan, Einlassregelungen für Besucherinnen und Besucher, Öffnungszeiten der Wäscheannahmestelle/Poststelle sowie des Sprechzentrums der JVA Tegel, Brief- und Telefonkontakt mit Inhaftierten, Überweisungen Weitere Informationen

Corona im Gefängnis - Informationen für Kinder

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Bild: iXimus/ pixabay

Menschen im Gefängnis dürfen Besuch bekommen. In manchen Gefängnissen dürfen aber nur Kinder zu Besuch kommen, die älter als sechs Jahre sind. Warum ist das so? Finde die Antwort hierauf und auf deine anderen Fragen, indem du auf das Bild klickst. Weitere Informationen

Oft gefragt

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Bild: momius - Fotolia.com

Antworten auf Fragen, die oft im Zusammenhang mit dem Strafvollzug gestellt werden Weitere Informationen

Die Anstalt

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Was machen wir?

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Unterbringung/Behandlung/Betreuung, Beschäftigung/Qualifizierung und Freizeitgestaltung der Inhaftierten Weitere Informationen

Service

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