Coronavirus

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Justizvollzugsanstalt Tegel

Luftbild JVA Tegel Mai 2019

Die Justizvollzugsanstalt Tegel ist ein im Berliner Bezirk Reinickendorf gelegenes Gefängnis für den Vollzug von Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung.

Aktuelle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

(Stand: 24. November 2021)

1. Zutritt zu allen Dienstgebäuden der JVA Tegel (3G-Regel)

Es dürfen nur noch Personen die Justizvollzugsanstalt Tegel betreten, die nachgewiesen geimpft, genesen (Zeitraum 28 Tage bis sechs Monate nach Infektion) oder getestet (Antigen-Schnelltest max. 24 Stunden alt; PCR-Test max. 48 Stunden alt) sind. Das gilt ausnahmslos für alle Mitarbeitenden der JVA Tegel sowie namentlich für alle Mitarbeitenden anderer Behörden, externer Dienstleister, Angehörige von Fremdfirmen sowie alle Besucher/-innen der Behörde und alle Besucher/-innen der Inhaftierten. Die Nachweise sind aufgefordert beim Betreten vorzulegen. Akzeptiert werden die Nachweise in digitaler (Corona-WarnApp, CoVPass, EU-Impfzertifikat) und körperlicher Form (u.a. Impfbuch, ärztliche Impfbescheinigung, EU-Impfzertifikat, Nachweis einer Teststellen, Laborbefund) Von der 3G-Regel ausgenommen sind
  • Einsatz- und Rettungskräfte im laufenden Einsatz,
  • Rechtsanwälte/-innen bei der Ausübung eines Mandats,
  • Besucher/-innen der Inhaftierten, die jünger als sechs Jahre sind,
  • Inhaftierte der Anstalt nach Rückkehr aus Abwesenheit, sonstige Inhaftierte im Gefangenentransport (nicht jedoch Inhaftierte der JVA OVB, die eigenständig die Anstalt zur medizinischer Behandlung aufsuchen) sowie
  • Post- und Paketboten im Kurzkontakt an den Toren und im Briefamt

2. Besuche der Inhaftierten

Besuch findet nur statt, wenn die Besucher/-innen der Inhaftierten die 3G-Regel unter 1. erfüllen. Kinder, die jünger als sechs Jahre alt sind, müssen keinen Nachweis vorlegen. Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren können einen Selbsttest unter Aufsicht ihrer Erwachsenen am Tor durchführen (dazu bitte aber früher kommen). Alle Besucher/-innen müssen beim Betreten der Anstalt mindestens eine chirurgische Gesichtsmaske tragen (gilt nicht für Kinder jünger als sechs Jahre). Die Ausgestaltung der Besuchssituation mit dem inhaftierten Angehörigen differenziert danach, ob der Inhaftierte bereits geimpft oder genesen ist.

3. Besuche von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten

Die Besuche finden in den Teilanstalten. Das Tragen mindestens einer chirurgischen Gesichtsmaske ist Pflicht.
Weiterhin wird allerdings darum gebeten, Mandantenbesuche vorab telefonisch anzukündigen. Sofern Sie die zuständige Teilanstalt, in der Ihr Mandant untergebracht ist, bereits kennen, bitte ich um Anruf bei der Teilanstaltszentrale:

  • Teilanstalt II: 90147-2200
  • Teilanstalt V: 90147-2500
  • Teilanstalt VI: 90147-2600
  • Sozialtherapeutische Anstalt: 90147-2400
  • Einrichtung zum Vollzug der Sicherungsverwahrung: 90174-2700

Sonst wenden Sie sich bitte an die zentrale Einwahlnummer 90147-0.

4. Videobesuche

Es gibt weiterhin die Möglichkeit, in allen Teilanstalten Videobesuche in Anspruch zu nehmen. Videobesuche werden auf schriftlichen Antrag des Gefangenen/Untergebrachten gewährt. Die Kosten für die Videobesuche trägt die Anstalt.

Um einen Videobesuch empfangen zu können, ist es notwendig, dass der/die externe Gesprächspartner/-in über einen Internetanschluss, ein Gerät mit installierter SKYPE Software und ein eingerichtetes Nutzerkonto verfügt und an dem vereinbarten Termin online ist. Die Kosten für die eigene Einrichtung sind von dem/der Gesprächspartner/-in zu tragen.

Ein Videobesuch dauert 20 – 30 Minuten. Sie werden in einem Einzelsprechraum durchgeführt. Dieser ist mit einem Bildschirm, einer Web-Kamera, einem Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet. Die Teilanstalten legen eigenständig die Tage und Zeiten fest, in denen die Videobesuche durchgeführt werden können.

Die Verbindung zu dem/der externen Gesprächspartner/-innen wird von einem Bediensteten hergestellt. Während des Videobesuchs wird das Bild, das die Gefangenen sehen, in der Aufsicht mitbeobachtet. Der Ton wird nicht übertragen.

Der/die Besuchende/n darf/dürfen während des Videobesuchs Textnachrichten, Emojis u. ä. übermitteln (Gefangene können aber mangels Tastatur nicht antworten).

Die Verbindung wird sofort unterbrochen, wenn die Sicherheit oder Ordnung der Anstalt gefährdet ist. Unerwünscht sind in diesem Zusammenhang insbesondere sexuelle Handlungen während des Videobesuchs.

Datenschutz: Durch die Herstellung einer Verbindung mittels SKYPE werden Daten sowohl von Gefangenen als auch des/der Gesprächspartners/in über das Internet übertragen. Die JVA Tegel speichert diese Daten nicht gesondert. Videotelefonate mittels SKYPE werden über einen externen Provider hergestellt; die JVA Tegel kann daher nicht ausschließen, dass unbekannte Dritte die Telekommunikation mitverfolgen.

Wichtig: Ihre Gesprächspartner/-innen dürfen die Skype-Adresse der JVA Tegel nicht aufrufen. Die Verbindung wird stets von der JVA Tegel hergestellt. Andernfalls werden womöglich Videobesuche anderer Inhaftierter gestört.

5. Automatenzug

Weiterhin sind zweckgebundene Einzahlungen durch Dritte zur Pflege sozialer Beziehungen erlaubt. Die Einzahlungen dürfen für den Einkauf von Nahrungs- und Genussmitteln verwendet werden.

Im Einzelnen gilt: Gefangene dürfen pro Monat eine zweckgebundene Einzahlung in Höhe von bis zu 30 Euro erhalten.
Untergebrachte dürfen pro Monat eine zweckgebundene Einzahlung in Höhe von bis zu 40 Euro erhalten.

Wiederaufnahme Gruppen- und Einzelangebote für Inhaftierte sowie deren Betreuung durch Externe

*Ab dem 24. November 2021 Zutritt zur Anstalt nur mit 3G.
Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln können Gruppenangebote durch interne und externe Gruppentrainer/-innen sowie die Betreuung der Inhaftierten/Verwahrten durch Externe (sowohl durch Mitarbeitende von Beratungsstellen, Freien Trägern als auch durch Vollzugshelferinnen und Vollzugshelfer) stattfinden.*

Alle externen Kooperationspartner/-innen werden per Anschreiben durch die Abteilung Soziale Arbeit ausführlich darüber informiert.

Sonstige Informationen

Acht Personen aus verscheidenen Berufsgruppen im Justizvollzug laufen gemeinsam in Richtung des Betrachters. Das Bild trägt den Schriftzug: "Arbeiten im Justizvollzug #volldeins" Hauptstadt machen

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In der JVA Tegel werden unterschiedlichste Berufsgruppen beschäftigt (Allgemeiner Vollzugsdienst, Werkdienst, Krankenpflegedienst, Sozialdienst, Psychologischer Dienst).

Karton mit einem Informationszeichen

Erste Informationen

Lageplan, Einlassregelungen für Besucherinnen und Besucher, Öffnungszeiten der Wäscheannahmestelle/Poststelle sowie des Sprechzentrums der JVA Tegel, Brief- und Telefonkontakt mit Inhaftierten, Überweisungen Erste Informationen

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