Oft gefragt

FAQ
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Ich habe eine Ladung erhalten und verstehe sie nicht. An wen kann ich mich wenden?

Eine Ladung erfolgt ausschließlich über die Geschäftsstelle der Abteilung 417 des Amtsgerichts Tiergarten (AG Tiergarten). Bei Fragen zur Ladung wenden Sie sich bitte an:

  • Frau Lehmann, Tel.: (030) 90144-2150
  • Frau Schuler-Eichner, Tel.: (030) 90144-2195
  • Herrn Pervelz, Tel.: (030) 90144-2140 oder (030) 9014-2109

Was darf ich zum Arrestantritt mitbringen?

Checkliste Stift
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  • Kleidung, Sportsachen, eigene Bettwäsche
    (Es besteht die Möglichkeit, private Wäsche kostenfrei zu waschen.)
  • Körperpflegemittel und Kosmetika nur in transparenten oder durchsichtigen PET-Flaschen
    (ohne Spiegel und Flaschen aus Glas)
  • Münzgeld (nicht mehr als 20 Euro/ Woche), Fahrkarten, Bücher und Zeitschriften, Schulsachen
  • alkoholfreie Getränke in durchsichtigen PET-Flaschen originalverschlossen
  • In der EU versteuerte, originalverschlossene Zigaretten, wenn man 18 Jahre alt ist! E-Zigaretten sind ausdrücklich verboten!
  • Discman, Radio ohne Lautsprecher, Batterien
  • Handtücher, Bettwäsche und Badelatschen werden gestellt.
Tropfen Medikament
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Benötigte Medikamente müssen vom Arzt verordnet sein!

Bitte unbedingt ein Attest mitbringen, das auf die Art und die Dosierung des Medikamentes hinweist.

Was ist im Jugendarrest verboten?

Ein roter Buntstift macht ein Kreuz in einem Kreis
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  • Handys, MP3-Player, Fernseher, PSP/ Nintendo Ds, selbstgebrannte CDs
  • Nass- und Trockenrasierer
  • Alkohol, Drogen aller Art, unversteuerte Zigaretten
  • Lebensmittel und Süßigkeiten
  • Waffen, Werkzeuge, schwere Gürtelschnallen und Stahlkappenschuhe
  • Glas und Flaschen, Sprays in Druckbehältern
  • Getränke im Tetra Pak
  • Marker-Stifte, wie z. B. “Edding”
Zigaretten, Tabletten, Löffel und Spritze liegen auf einem Tisch
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Rauchen und Betäubungsmittel

Minderjährigen ist das Rauchen in der Jugendarrestanstalt untersagt. Eingebrachte Rauchwaren werden eingezogen und entsorgt.

Sollten Betäubungsmittel eingebracht oder während der Arrestzeit besessen werden, wird sofort Strafanzeige erstattet!

Dürfen Arrestantinnen und Arrestanten besucht werden?

Nein.

Eine Ausnahme stellen hier behördliche, juristische oder im Einzelfall, pädagogische Betreuer da.

Wie zum Beispiel:
Anwälte/ Jugendgerichtshilfe/ Bewährungshilfe

Der Besuch von Arrestierten in der JAA Berlin Brandenburg ist zur Geschäftszeit von 08.00 bis 15.30 Uhr möglich. Aber bedenken Sie bitte, dass die/ der Jugendliche in der Schule, Arbeit oder im Ausgang zu Behörden sein könnte.

Es empfiehlt sich deshalb, vorab telefonisch mit unserem Sozialdienst Rücksprache zu halten. Ansprechpartner: Frau Lehmann, Tel.: (030) 90144-2150

Können Arrestanten in der Jugendarrestanstalt telefonieren?

Nein.

Am jetzigen Standort ist es den Arrestierten, aufgrund baulicher Einschränkungen, leider nicht möglich zu telefonieren.

Der Verkehr zur Außenwelt wird in der Jugendarrestanstalt jedoch durch den Brief- und Schriftwechsel fördernd unterstützt.
Die ausreichende Frankierung der Briefe liegt dabei in der finanziellen Verantwortung der Arrestanten.

Sozialpädagogische Ausnahmen obliegen der Einzelfallentscheidung des Sozialdienstes.

Kleiner Tipp: Ausreichend Briefmarken mitbringen!

Wie verläuft ein ganz normaler Tag im Jugendarrest?

  • 07.00 Uhr
    (08.00 Uhr am Wochenende/Feiertag)

    Wecken durch die Gruppenbetreuerin/ den Gruppenbetreuer der jeweiligen Station

  • 07.00 Uhr
    (08.00 Uhr am Wochenende/Feiertag)

    Aufstehen / Frühstück / tägliche Arrestraumreinigung

  • 08.00 Uhr

    Arbeitsbeginn im Garten- und Landschaftsbau / Beginn der Hausreinigung / Gruppenaktivitäten / Einschluss

  • ca. 12.00 Uhr

    Pause/Aufschluss für das Mittagessen

  • 12.30 Uhr – 13.00 Uhr

    Fortsetzung der Arbeit im Garten- und Landschaftsbau/ des Modularen Kompetenz-Trainings/ der Gruppenaktivität oder Einschluss

  • 14.30 Uhr – 15.30 Uhr

    Körperpflege nach der Arbeit

  • ab 15.30 Uhr

    Beginn der gemeinsamen Freizeit / Freistunde / Gruppenaktivitäten / Wäsche waschen / Körperhygiene

  • 16.30 Uhr

    Ende der Freistunde

  • 17.30 Uhr

    Abendessen / Küchenarbeit für Hausarbeiter

  • 18.00 Uhr – 20.00 Uhr

    Einschluss – die Uhrzeit richtet sich nach dem Stufen – und Beurteilungskonzept

Ich bin Schüler/in - mein Tag im Jugendarrest sieht doch anders aus, oder?

Die Weckzeit zum Aufstehen des Arrestierten richtet sich individuell nach dem Fahrtweg zur Arbeit/ Schule oder Maßnahme.

Der Arbeitsbeginn richtet sich nach dem Arbeitsvertrag/ dem Stundenplan der Schule oder der Maßnahme.

Wie komme ich zur Arbeit/ zur Schule oder zur Maßnahme?

Alle Ausgänger/innen erhalten einen Ausgangsschein und fahren selbstständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsort/ zur Schule/ zur Maßnahme. Die Fahrtzeit kann innerhalb Berlins bis zu zwei Stunden betragen.

Alle Ausgänger/innen müssen sich ihre Anwesenheit in der Ausbildung/ Schule/ Maßnahme von den jeweils Verantwortlichen (z.B. Ausbilder/in, Lehrer/in) bescheinigen lassen.

Wenn ich erst zur Einschlusszeit von der Arbeit/ der Schule oder der Maßnahme zurückkehre, habe ich dann einen gesonderten Anspruch auf Freizeit?

Ausgänger/innen haben nach dem Rückkehren in die Arrestanstalt keinen Anspruch auf eine gesonderte gesetzliche Freistunde. Kommen sie erst zur Einschlusszeit zurück, so gehen sie direkt in den Arrestraum.

Dürfen nach Antritt des Arrests erlaubte Sachen für mich abgegeben werden?

Wichtige Papiere, Unterlagen oder Arbeitsverträge können zur normalen Geschäftszeit Montag bis Sonntag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr über den Besuchereingang an der Pforte abgegeben werden.

Bitte die Unterlagen in einen Umschlag stecken und Vor- und Nachnamen der Arrestantin oder des Arrestanten auf den Umschlag schreiben!

Ich habe noch mehr Fragen. Wer beantwortet sie mir?

Weitere Fragen beantworten:

Frau Lehmann unter der Tel.: (030) 90144-2150