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Beratung bei Schuldistanz

Pressemitteilung vom 29.11.2012

Intensiver als in den vorangegangenen Jahren hat sich der Präventionsrat des Bezirkes in diesem Jahr mit einem konkreten Thema befasst: das Wort “Schuldistanz” soll besser als das negative “Schulschwänzen” beschreiben, dass sich Schüler und Schülerinnen oftmals aufgrund von Mobbing, mangelnder Einbindung durch die Lehrerinnen und Lehrer, aber auch durch Ignoranz und Hilflosigkeit im Elternhaus nicht bereit und in der Lage sehen, täglich zur Schule zu gehen. Deutlich wurde in den gemeinsamen Runden mit Lehrern, Schulvertretern, Jugendamt und Polizei, dass die Problematik inzwischen allseits gut als Problem verstanden wird und es eine Reihe von Unterstützungsangeboten im Bezirk gibt. Der bereits seit 2007 geltende „Handlungsleitfaden zur Zusammenarbeit bei Schuldistanz“ beschreibt in geeigneter Weise die Vereinbarungen und Schritte, die von den einzelnen Akteuren gegangen werden müssen.

In der Beratung sind beispielsweise die Projekte „TURAKOS“ und „Neustart“ im Bezirk die richtigen Ansprechpartner. Die Mitarbeiter von Neustart , Peter-Weiss-Gasse in 12627 Berlin, (neustart@ajb-berlin.de ) beraten ebenso wie TURAKOS, Golliner Strasse 2 in 12689 Berlin (turakos@ajb-berlin.de). Zum Themenspektrum gehören gemeinsame Gespräche, Hospitationen, Begleitung von Schülerinnen und Schülern beim Lernen.

Für die Kooperation Schule – Jugendhilfe neu im Bezirk ist als Beauftragte des Landesprogramms Frau Worch-Fouhakue tätig.
Sie ist zu erreichen über http://www.spi-programmagentur.de/kos_info.html.
Ideen und Bedarfe können im genannten Bereich künftig an sie herangetragen werden.