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Aktuellen Situation: COVID-19 (Coronavirus)

Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf

  • CORONA-HOTLINE Gesundheitsamt: Tel.: (030) 90293-3639
  • Kostenlose Testmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen ab Montag, dem 18. Januar 2021 – herausgegeben von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
Test ist nur mit Termin möglich – bitte anmelden –
  1. zentral verwaltete Telefonnummer lautet 0800-2668363 – von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr sieben Tage die Woche wird diese Stelle erreichbar sein
  2. Bei den zwölf Senats-Teststellen ist es möglich sich direkt Online anzumelden
  • Hatten Sie Kontakt mit einer Person, bei der eine COVID-19 Erkrankung festgestellt wurde?
    Füllen Sie bitte unter folgendem Link das PDF Formular Erhebungsbogen für Kontaktpersonen von SARS COV-2-Fällen aus und schicken Sie es an das Gesundheitsamt.
  • Beachten Sie bitte die neuen Quarantäne-Regeln der Allgemeinverfügung!

Allgemeinverfügung zur Quarantäne Stand 26. Januar 2021

PDF-Dokument (3.1 MB)

Auszüge aus der Allgemeinverfügung

Im Bezirk angeordnete Quarantänisierungen aufgrund des SARS-CoV-2 Virus können ab sofort auch über Dritte mitgeteilt werden. Betroffene Personen sind in diesem Fall zur sofortigen Isolation verpflichtet.

Zur sofortigen Einhaltung der räumlichen Isolation (Quarantäne) sind verpflichtet:

  1. Kontaktpersonen der Kategorie I nach den Kriterien des RKI
  2. Personen mit Erkrankungszeichen, die sich einem Test unterzogen haben oder für die ein Test angeordnet wurde
  3. Personen, für die seit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung ein positives Testergebnis auf SARS-CoV-2 Viren vorliegt

In allen Fällen sind die Personen zur Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt Marzahn-Hellersdorf unter Tel.: (030) 90293-3639 oder per E-Mail verpflichtet, soweit noch nicht erfolgt.

Wo kann ich mich testen lassen?

  1. Hausarzt
    Wenn Sie sich testen lassen wollen, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder eine der Corona-Praxen der Kassenärztlichen Vereinigung.
  2. KV-COVID-Notdienstpraxis der Charité (nur bei schweren Symptomen)
    Für Patienten mit schweren Erkältungssymptomen und Verdacht auf SARS-CoV-2 steht eine KV-COVID-Notdienstpraxis am Campus Charité Mitte zur Verfügung.
    ACHTUNG! Die KV-COVID-Notdienstpraxis wurde eigens für infektiöse Patienten, d.h. für Patienten mit schweren Erkältungssymptomen bzw. mit Corona zu vereinbarenden Symptomen, eingerichtet. Patienten ohne Symptome sowie Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten, die einen Test wünschen oder benötigen, gehören nicht in die KV-COVID-Notdienstpraxis. Sie erhalten dort keinen Abstrich.
    Wo?
    Philippstraße 10 in 10117 Berlin (an der Zentralen Notaufnahme, ABER separat erreichbar)
    Wann?
    Die KV-COVID-Notdienstpraxis ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.
    Wie?
    Zuerst melden sich die Patienten im Anmeldezelt an. Im Anmeldebereich nehmen Medizinische Fachangestellte der Charité die Patienten auf und entscheiden gemäß den aktuellen Kriterien des RKI, ob ein Abstrich vorgenommen wird. Die Patientinnen und Patienten nehmen bis zum Behandlungsbeginn im Wartebereich Platz. Die Praxis besteht aus einem gesonderten Anmeldezelt gegenüber der Notaufnahme, einem Behandlungsraum sowie einem eigenen Wartebereich in einem beheizbaren Zelt. Die Ärztinnen und Ärzte der KV-COVID-Notdienstpraxis werden von der KV Berlin gestellt.
  3. Bei Anordnung durch das Gesundheitsamt
    Wenn vom Gesundheitsamt ein Test für Sie angeordnet wird, weist Ihnen das Gesundheitsamt eine Teststelle zu.

Häufig gestellte Fragen zu SARS COV – 2

Wenn Sie Krankheitszeichen haben und auf Veranlassung des Gesundheitsamtes oder einer Ärztin/eines Arztes einen Corona-Test gemacht haben, besteht der Verdacht auf eine Infektion. SIE MÜSSEN SOFORT IN QUARANTÄNE GEHEN. Ihre Quarantäne endet in diesem Fall, wenn Sie ein negatives Testergebnis haben. Wenn das Testergebnis positiv ist, verlängert sich Ihre Quarantäne.

Bitte informieren Sie alle Personen, mit denen Sie in den zwei Tage vor Ihren Krankheitszeichen engen Kontakt hatten. Diese Personen sollen auf Krankheitszeichen achten und den Kontakt zu anderen Personen reduzieren. Diese Personen müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Quarantäne gehen.

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  1. BLEIBEN SIE BITTE IN QUARANTÄNE. Das bedeutet: Verlassen Sie nicht Ihre Wohnung, außer um Post zu holen oder den Müll rauszubringen. Vermeiden Sie direkten Kontakt zu den weiteren Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer – auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten. Die Quarantäne endet 10 Tage nach Beginn der Krankheitszeichen, falls sie dann seit mindestens 48 Stunden keine Krankheitszeichen mehr haben. Ansonsten verlängert sich die Quarantäne.
  2. MACHEN SIE EINE KONTAKTLISTE. Schreiben Sie alle Ihre engen Kontakte mit Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf, die Sie in den zwei Tagen vor Beginn der Krankheitszeichen hatten. Denn Ihre engen Kontakte sind möglicherweise ebenfalls infiziert. Zur Orientierung: Enge Kontakte sind Personen, die Sie in geschlossenen Räumen länger als 15 Minuten ohne Maske und mit einem Abstand unter 1,5 Metern getroffen haben. Bei diesen Personen handelt es sich um „Kontaktpersonen I“.
  3. WARTEN SIE AUF DEN ANRUF DES GESUNDHEITSAMTES. Das Gesundheitsamt ruft Sie an und wird mit Ihnen zusammen Ihre Kontaktliste durchgehen. Dabei wird besprochen, welche Ihrer Kontakte zur Kategorie „Kontaktpersonen I“ gehören.
  4. INFORMIEREN SIE DANN IHRE ENGEN KONTAKTE. Direkt nach dem Gespräch mit dem Gesundheitsamt informieren Sie ihre engen Kontakte (Kontaktpersonen I), dass sie sofort in Quarantäne gehen müssen und dass diese Information von Ihnen verbindlich ist. Diese Kontaktpersonen erhalten vom Gesundheitsamt eine Mitteilung sowie eine Bescheinigung für Arbeitgeber oder Schule per Post oder E-Mail. Die Quarantäne dieser Kontaktpersonen endet 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt mit Ihnen. Nur wenn es sich um eine Kitagruppe oder Schulklasse handelt, müssen die Bescheinigungen über die telefonische Hotline (030/90293-3639) von den Eltern bestellt werden.
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SIE MÜSSEN SOFORT IN QUARANTÄNE GEHEN. Eventuell erhalten Sie diese Information nicht direkt vom Gesundheitsamt oder Ihrer Arztpraxis, sondern über Dritte (z.B. von der infizierten Person oder der Schulleitung). Trotzdem ist diese Information verbindlich. Sie dürfen ihre Wohnung nicht verlassen und sollen den Kontakt zu den weiteren Personen im gleichen Haushalt vermeiden. Ein Test auf das Virus ist nur nötig, wenn Sie selbst Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Halsschmerzen etc. haben. In diesem Fall rufen Sie bitte sofort das Gesundheitsamt Ihres Wohnbezirks an.

Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt mit der positiv getesteten Person. Auch wenn Sie ein negatives Testergebnis haben, wird die Quarantäne grundsätzlich nicht verkürzt. Sie erhalten vom Gesundheitsamt eine Mitteilung sowie eine Bescheinigung für Arbeitgeber oder Schule per Post oder E-Mail. Nur wenn es sich um eine Kitagruppe oder Schulklasse handelt, müssen die Bescheinigungen über die telefonische Hotline (030/90239-4040) von den Eltern bestellt werden.

DANKE! Gemeinsam können wir viel schaffen. Wir danken Ihnen sehr für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Gute!

Kontaktliste … Name, Anschrift, Geb-Datum, Telefonnummer, Mailadresse

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Nein. Wer ein Quarantäneschreiben mit Beginn- und Enddatum vom GA
bekommen hat, erhält kein separates Schreiben zusätzlich zur Beendigung der
Quarantäne. Ausnahmen sind aber, Bürgerinnen und Bürgern, bei denen
zwischendurch Krankheitssymptome auftreten oder sich im Nachhinein noch
andere Kontakte herausgestellt haben und/oder das GA reagiert hat.

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Infektionsschutz in Gemeinschaftsunterkünften

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Bild: RDStockPhotos-depositphotos

Für die zweiten Welle der COVID-19 Pandemie hat das LAF gemeinsam mit dem Amtsarzt aus Reinickendorf Patrick Larscheid, neue Podcasts in vielen Sprachen, für geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften, mit den wichtigsten aktuellen Verhaltensempfehlungen produziert. Weitere Informationen