Die Einrichtung besteht mittlerweile seit 27 Jahren. Gegründet wurde sie 1999, damals noch in der Mühlenstraße. 2004 erfolgte der Umzug in die Kreuzberger Waldemarstraße. „Anfänglich gab es Proteste der Nachbarschaft gegen die Einrichtung“, erzählt er. Sie waren damals gegen den Einzug der Einrichtung. Heute ist das Verhältnis ein ganz anderes: Die Anwohner*innen haben die Einrichtung akzeptiert und unterstützen sie sogar, beispielsweise mit Kleider- oder Sachspenden.
Grundsätzlich ist die SIEFOS eine klassische Unterbringungsstätte für obdachlose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, die auf Grundlage des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG) in Berlin behördlich eingewiesen werden. So, wie es sie an verschiedenen Orten in Berlin gibt. Über die Wohnhilfe werden obdachlose Menschen zugewiesen, die einen Heimplatz benötigen. Das Angebot der SIEFOS geht weit über das eines klassischen Wohnheims für wohnungslose Menschen hinaus.