Louise-Schroeder-Saal

Louise-Schroeder-Saal Berliner Rathaus

Der Louise-Schroeder-Saal ist nach der sozialdemokratischen Politikerin Louise Schroeder (1887-1957) benannt. Sie amtierte von 1947 bis 1948 als Oberbürgermeisterin Berlins. Damit stand sie als erste Frau an der Spitze der Hauptstadt. 1957 wurde sie als erste Frau Ehrenbürgerin der Stadt Berlin.

Dieser große Sitzungssaal wurde früher Grüner Saal aufgrund seiner Farbgebung genannt. 1989 trat hier der Berliner Runde Tisch zusammen, der über die Zukunft des wiedervereinten Berlins beriet. Ein halbes Jahr später tagte hier die gemeinsame Regierung aus West-Berliner Senat und Ost-Berliner Magistrat (MagiSenat).

Im dritten Stock des Roten Rathaus begegnet man vielen wichtigen Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte. Der große Pressekonferenzraum erinnert an einen weiteren bedeutenden Politiker der frühen Nachkriegsjahre: Ferdinand Friedensburg (1886-1972), der Louise Schroeder während ihrer Erkrankung drei Monate als Oberbürgermeister vertrat. In den Fluren sind zudem Berliner Ehrenbürger in Bleistift-Porträts verewigt.

Um der Verdienste von Louise Schroeder zu gedenken, wird jährlich an ihrem Geburtstag am 2. April die nach ihr benannte Louise-Schroeder-Medaille verliehen.

Der Louise-Schroeder-Saal kann nur virtuell besichtigt werden.

Ferdinand-Friedensburg-Saal im Roten Rathaus

Ferdinand-Friedensburg-Saal (Pressekonferenzraum)

In der Pressekonferenz nach der Sitzung des Senats informieren Senatsmitglieder über die Beschlüsse des Senats. Die Pressekonferenz findet im Ferdinand-Friedensburg-Saal statt. Weitere Informationen

Kontakt

Der Regierende Bürgermeister von Berlin
- Senatskanzlei -