Senat befasst sich mit Betrieb des Spreeparks auf eigenwirtschaftlicher Basis

Pressemitteilung vom 30.06.2026

Aus der Sitzung des Senats am 30. Juni 2026:

Der Senat hat sich in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, mit einem Bericht an das Berliner Abgeordnetenhaus zur Umsetzung des Betriebskonzepts für den Spreepark auf eigenwirtschaftlicher Basis befasst.

Auf Grundlage eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens entwickelt sich der Spreepark zu einem einzigartigen öffentlichen Park und Wirtschaftsfaktor für Treptow-Köpenick und ganz Berlin. Die historischen Fahrgeschäfte und Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks werden transformiert und neu gedacht: Das alte Riesenrad wird saniert und nachhaltig umgestaltet; Gebäude wie die Mero-Halle und die Werkhalle wandeln sich zu Veranstaltungsorten, die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Standorts gleichermaßen stärken. Diese zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Parks sichert viele Zeugnisse seiner vielseitigen Historie und überführt sie in eine nachhaltige, innovative Nutzung.

Ein wesentlicher Teil der Projektumsetzung wird durch zwei Förderprogramme finanziert: die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) sowie das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” (SJK). Die jeweiligen Förderbedingungen sind dabei verbindlich einzuhalten.

Bereits in der Konzeptphase wurden Maßnahmen zur Reduzierung des strukturellen Fehlbedarfs entwickelt, die den rechtlichen, vertraglichen und förderrechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Konkret wird der künftige Park Eintritt erheben, Teilbereiche wie Gastronomie und Kioskangebote werden dauerhaft an Dritte verpachtet, Veranstaltungsflächen sollen temporär für externe Betreiber zugänglich gemacht werden. Alles unter strikter Einhaltung der geltenden Förderkriterien.

Umsetzung und Betrieb des im Beteiligungsverfahren erarbeiteten Nutzungskonzepts liegen in den Händen der Grün Berlin GmbH.