Mehr Service, weniger Bürokratie: Moderne Software für digitale Anträge und neue Datenbank für Förderprogramme

Pressemitteilung vom 23.06.2026

Aus der Sitzung des Senats am 23. Juni 2026:

Mit Inkrafttreten des Landesorganisationsgesetzes übernimmt die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA), die Gesamtverantwortung im Land Berlin für die digitalen Erneuerungen im Bereich der Zuwendungen. Das hat der Senat heute auf Grundlage einer gemeinsamen Vorlage der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Ciziltepe, des Senators für Finanzen, Stefan Evers, und der Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, beschlossen.

Angesiedelt bei der Zentralen Ansprechstelle Zuwendungen in der SenASGIVA wird ein Folgeprojekt zur Einführung einer landesweiten Softwarelösung gestartet. Diese besteht aus drei Komponenten:
  • imfassende Suchfunktion passender Förderprogramme in einer Förder-Finder-Suite
  • vollständige digitale Antragstellung und Antragsbearbeitung ein modernes Tool zur Datenvisualisierung

Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung: „Durch die Digitalisierung und Vereinfachung der Zuwendungsverfahren können wir soziale Projekte und Initiativen genau dort entlasten, wo es eng wird: bei zu viel Bürokratie. So bleibt den Beschäftigten mehr Zeit für die Arbeit mit den Menschen und nicht mit dem Papier.“

Stefan Evers, Senator für Finanzen: „Ein moderner Staat muss schneller, einfacher und verlässlicher werden – für die Menschen, die Förderung beantragen, und für die Verwaltung, die sie bearbeitet. Mit der Digitalisierung der Zuwendungsverfahren schaffen wir weniger Papier, weniger Doppelarbeit und mehr Überblick. Das spart Zeit und Kosten, stärkt die Steuerungsfähigkeit des Landeshaushalts und sorgt dafür, dass Fördermittel transparenter und zielgenauer dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Wer Zuwendungen einfacher, digitaler und transparenter macht, stärkt letztlich die Projekte und Menschen, für die das Geld gedacht ist. Was in meinem Haus angestoßen wurde, war von Anfang an als gesamtstädtische Aufgabe gedacht.‘‘

Mit der neuen Zuständigkeit startet gleichzeitig ein Folgeprojekt für das im Jahr 2023 begonnene landesweite Projekt zur Vereinfachung, Optimierung und Digitalisierung von Zuwendungen im Land Berlin. Die ersten drei Teilprojekte zur „Vereinfachung und Vereinheitlichung des Zuwendungsrechts“, zur „Geschäftsprozessoptimierung“ und zu „Datenbanken und Berichtswesen“ wurden bereits im März 2025 abgeschlossen. Auch das letzte Teilprojekt „Digitalisierung IT-Fachverfahren“ ist weit vorangeschritten. Die noch verbleibendenden Arbeitsschritte zur Auswahl und Einführung eines IT-Fachverfahrens werden nun durch das Nachfolgeprojekt in Verantwortung der SenASGIVA bearbeitet.