Senat berichtet über Anstrengungen zur Bewältigung der „letzten Meile“

Pressemitteilung vom 23.06.2026

Aus der Sitzung des Senats am 23. Juni 2026:

Der Senat hat heute auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, den Bericht zu den Anstrengungen zur Bewältigung der „letzten Meile” zur Kenntnis genommen.

Grundsätzlich ist Berlin auf der „ersten/letzten Meile” auch in den Außenbezirken gut aufgestellt: Ein dichtes und flächendeckendes Bus- und Straßenbahnnetz sichert eine wohnortnahe Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr – auch abseits des S- und U-Bahn-Netzes.

Um den Umstieg zwischen Rad und ÖPNV zu erleichtern, wurden in Berlin Fahrradparkhäuser und Sammelschließanlagen geplant und errichtet, etwa an den Bahnhöfen Schöneweide, Hermsdorf und Adlershof. Die Stellplätze in den Sammelschließanlagen lassen sich rund um die Uhr über das stadtweite Zugangs- und Buchungssystem ParkYourBike-App buchen. In Absprache mit dem Land Brandenburg kommt die App mittlerweile auch in ausgewählten Fahrradabstellanlagen im Land Brandenburg zum Einsatz.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Die letzte Meile entscheidet darüber, ob Menschen den öffentlichen Nahverkehr tatsächlich nutzen oder doch lieber im Auto sitzen bleiben. Deshalb investieren wir gezielt in Angebote, die den Umstieg so einfach wie möglich machen – ob Fahrradparkhaus, Sammelschließanlage oder Bike-and-Ride-Stellplatz. Um den Umstieg zwischen Pkw und ÖPNV beziehungsweise Rad und ÖPNV zu erleichtern, hat das Land Berlin seit 2022 insgesamt 2,7 Millionen Euro für die Mitfinanzierung von Park-and-Ride- sowie Bike-and-Ride-Anlagen an berlinrelevanten Bahnhöfen in Brandenburg bewilligt. Das ist gut investiertes Geld, denn jeder Umstieg vom Auto aufs Rad oder den ÖPNV entlastet unsere Straßen und schützt das Klima.”

Die Attraktivität und Nachhaltigkeit von Mietflotten (Sharing) liegt in der täglichen Mehrfachnutzung durch unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer. Diese ist insbesondere im Umfeld von S- und U-Bahnhöfen gegeben, wo die Siedlungsdichte eine hinreichend große Nachfrage nach solchen Angeboten sichert. Die Senatsverkehrsverwaltung erarbeitet derzeit mit der Sharing-Strategie 2035 ein Gesamtkonzept, das auch die Stärkung der Intermodalität durch Sharing-Angebote thematisiert.