Data Hub Berlin: Senat beschließt Empfehlungen für den Infrastruktur-Aufbau eines landesweiten Datenmanagements
Pressemitteilung vom 09.06.2026
Aus der Sitzung des Senats am 9. Juni 2026:
Das Land Berlin beabsichtigt, den Data Hub Berlin als den zentralen Knotenpunkt für die Datenarbeit der Stadt und das gesamtstädtische Datenmanagement aufzubauen. Der Data Hub Berlin soll als anwendungsneutrale und Open-Source-basierte Plattform die Modernisierung der Berliner Verwaltung unterstützen und die digitale Souveränität des Landes stärken. Ziel ist es, Daten aus verschiedenen Quellen zu bündeln, zu verknüpfen und zugänglich machen, um datenbasierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung zu erleichtern und gesamtstädtische Planungs- und Steuerungsprozesse zu verbessern.
Die bisherigen Evaluationen der Pilotphase bestätigen das große Potenzial einer gemeinsamen IT-Infrastruktur für datenbasiertes Verwaltungshandeln und gesamtstädtisches Datenmanagement. Der Senat hat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, entsprechende Handlungsempfehlungen beschlossen und damit die Voraussetzungen für den dauerhaften Betrieb geschaffen.
Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin: „Der Data Hub ist ein Schlüsselprojekt für die digitale Zukunft unserer Stadt. Er schafft erstmals eine gemeinsame Grundlage für datenbasiertes Verwaltungshandeln im Land Berlin und ermöglicht ressortübergreifende Zusammenarbeit sowie neue digitale Anwendungsfälle – von interaktiven Dashboards über Digitale Zwillinge bis hin zu ressortübergreifenden Simulationen. So entstehen Spielräume für Innovation und datenbasierte Entscheidungen mit nachhaltigem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und die Verwaltung. Die Überführung des Prototyps in den regulären, landesweiten Betrieb ist deshalb ein bedeutendes Ziel.“
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