Senat beschließt Bebauungsplan für Campus für Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Pressemitteilung vom 02.06.2026
Aus der Sitzung des Senats am 2. Juni 2026:
Der Senat hat den vom Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, eingebrachten Bebauungsplanentwurf 2-64 beschlossen. Durch den Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Neubaus des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geschaffen sowie das denkmalgeschützte Deutschlandhaus und das Europahaus planungsrechtlich gesichert. Der Bebauungsplan umfasst die westliche Teilfläche nördlich der Anhalter Straße und östlich der Stresemannstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Ergänzend zum bestehenden Gebäudeensemble des Europa- und Deutschlandhauses an der Stresemannstraße sind ein sechs- und ein elfgeschossiges Gebäude vorgesehen, die vorrangig genutzt werden, um erforderliche Büroflächen des BMZ unterzubringen. Aufgrund des entstandenen Personalaufwuchses, der notwendigen Sanierung des Europahauses und dem Wunsch der Zusammenlegung der Berliner Standorte des BMZ ist ein Neubau auf dem Grundstück notwendig. Die Realisierung des Neubaus erfolgt in Verantwortung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Der Entwurf ist das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs und des anschließend im Jahr 2025 durchgeführten hochbaulichen Realisierungswettbewerbs. Wesentlicher Bestandteil der Planung ist zudem die Realisierung einer öffentlichen Durchwegung von der Anhalter Straße in Richtung Martin-Gropius-Bau. Damit soll eine attraktive Verbindung zwischen dem Askanischen Platz, dem Martin-Gropius-Bau und dem Dokumentationszentrum Topographie des Terrors geschaffen werden.
Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler: „Der Neubau des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bietet die Chance, ein bislang brachliegendes Grundstück nachhaltig aufzuwerten und die umliegenden Stadträume miteinander zu vernetzen. Der Neubau wird sich qualitätvoll in die bestehende Bebauung einfügen und einen echten Mehrwert für die Menschen schaffen.“
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