Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften erhöhen Bestand an Wohnungen
Pressemitteilung vom 19.05.2026
Aus der Sitzung des Senats am 19. Mai 2026:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, vorgelegten Bericht über die Schaffung von Wohnraum durch die sechs Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften (LWU) (ohne Berlinovo) für das Jahr 2025 beschlossen.
Der vorliegende Bericht stellt die Aktivitäten der sechs LWU zur Schaffung von neu gebauten Wohnungen in Berlin dar. Zum Stichtag 31.12.2025 verfügen diese über 374.472 Wohnungen. Hinzu kommen die kooperationsrelevanten Wohnungen der Berlinovo, so dass insgesamt ein Bestand von 404.170 Wohnungen zum Jahresende 2025 erreicht wurde.
Im Jahr 2025 verzeichneten die sechs Gesellschaften einen Bestandszuwachs von insgesamt 9.311 Wohnungen. Davon entfielen 4.692 Wohnungen auf neu errichtete Einheiten, darunter auch 70 Wohnungen, die im Rahmen einer Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) realisiert wurden. Weitere 4.609 Wohnungen wurden durch Zukäufe in den Bestand aufgenommen. Zusätzlich wurden für das Jahr 2025 Baubeginne für 4.370 Wohnungen in insgesamt 26 Neubauprojekten gemeldet.
Die Bilanz der neu errichteten landeseigenen Wohnungen ist trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds bemerkenswert. Im Zeitraum von 2022 bis Ende 2025 stellten die sechs LWU insgesamt 18.896 Wohnungen fertig und meldeten für 18.510 Wohnungen den Baubeginn. Für das Jahr 2026 erwarten die sechs LWU einen Anstieg der Baubeginne auf 6.160 Wohnungen.
Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Für die Sicherung eines bezahlbaren und zugleich zukunftsfähigen Wohnungsangebots kommt es entscheidend darauf an, heute die richtigen Weichen zu stellen: durch die konsequente Bereitstellung geeigneter Baugrundstücke, beschleunigte und priorisierte Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine klare Fokussierung auf große Entwicklungsprojekte. Verlässliche Förderbedingungen und ein ausgewogener Mix aus gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau bilden dabei die Grundlage für wirtschaftliches Bauen und stabile Quartiere. Gleichzeitig müssen die landeseigenen Wohnungsunternehmen wirtschaftlich handlungsfähig bleiben – durch angemessene Mietentwicklungen und eine nachhaltige Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis. Nur so können notwendige Investitionen in Neubau, Bestand und Klimaschutz langfristig gesichert und der gemeinwohlorientierte Wohnungsbau auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich fortgeführt werden.“
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