Senat stimmt Änderung der Bund-Länder-Vereinbarung zur finanziellen Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu

Pressemitteilung vom 17.02.2026

Aus der Sitzung des Senats am 17. Februar 2026:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, der Änderung der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) zugestimmt.
Zentrale Ziele der Vereinbarung sind die Stärkung der Forschungsfähigkeit und Forschungsleistungen, die Ermöglichung von themenoffener Forschungsförderung bzw. thematischer Schwerpunktsetzung sowie die Weiterentwicklung von Forschungsstrategien und -profilen der HAWen. Die aktuelle Änderung der Vereinbarung sieht die einseitige Erhöhung der Finanzierung des Bundes um bis zu 61 Millionen Euro für Investitionen vor.

Für die gesamte Projektlaufzeit (2024 bis 2030) werden von Bund und Ländern insgesamt bis zu rund 493 Millionen Euro Projektfördermittel zur Verfügung gestellt.

Mit der Zustimmung ermächtigt der Senat die das Land Berlin vertretende Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, der geänderten Bund-Länder-Vereinbarung im Rahmen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 19. Februar 2026 in Schwerin zuzustimmen.

Darüber hinaus hat der Senat in der heutigen Sitzung zwei weitere Bund-Länder-Vereinbarungen beraten. Dabei ging es um Investitionen in Bau- und Sanierungsmaßnahmen bei Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen bzw. die Weiterentwicklung des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM).