Umgestaltung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Inklusionssportpark

Pressemitteilung vom 17.02.2026

Aus der Sitzung des Senats am 17. Februar 2026:

Der Senat von Berlin hat heute auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, den Bericht 2026 zur Umgestaltung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Inklusionssportpark zur Kenntnis genommen.

Die wichtigsten Punkte in der Übersicht:
Im Jahr 2022 wurde der hochbauliche und städtebaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark abgeschlossen. Die Planungsaufgabe im Wettbewerb gliederte sich in zwei Teilbereiche: einen hochbaulichen Realisierungsteil zum Neubau des Großen Stadions, sowie einen städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenteil für den Sportpark. Das Preisgericht empfahl einstimmig, die prämierte Entwurfsarbeit von O+M Architekten zu realisieren, die einen Stadionneubau an gleicher Stelle unter Beibehaltung identitätsstiftender Merkmale vorsieht.

Das Wettbewerbsergebnis wurde planungsrechtlich mit einem neuen Bebauungsplan gesichert. Der Bebauungsplan 3-87 wurde im September 2025 festgesetzt.
Die Prüfung der Bauplanungsunterlagen im Januar 2026 erfolgreich abgeschlossen. Der Antrag auf Zustimmung nach § 77 BauO Bln für die Baugenehmigung befindet sich in der Prüfung.

Die Schadstoffsanierung des Großen Stadions wurde im II. Quartal 2024 abgeschlossen. Mit dem Rückbau der Hochbauten wurde im IV. Quartal 2024 begonnen, der Rückbau der Wallanlagen wurde im IV. Quartal 2025 aufgenommen. Die Rückbauarbeiten werden im Jahresverlauf 2026 abgeschlossen sein. Hierzu wurden am 12. Februar zwei Flutlichtmasten mittels Sprengung zurückgebaut. Parallel zu den letzten Rückbaumaßnahmen wird mit dem Bau des neuen Stadions begonnen.

Für den Sportpark wurde aus dem prämierten Entwurf von LOR Landschaftsarchitekten ein Gestaltungs- und Entwicklungsleitfaden erstellt, der in den kommenden Jahren die Grundlage für die behutsame Weiterentwicklung bilden wird. Hierzu zählen Vorgaben zur Inklusion und Barrierefreiheit, Materialien, Bepflanzungen sowie Klimaanpassung. Im Sportpark wurde das Kompetenzzentrum für Inklusionssport im Jahr 2024 fertiggestellt und weitere Maßnahmen werden schrittweise umgesetzt. Für die Erneuerung der Wege und Infrastrukturleitungen stehen GRW-Mittel bereit.