Wegner zum Holocaust-Gedenktag und zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau
Pressemitteilung vom 26.01.2026
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, erklärt zum morgigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und zum 81. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau:
„Wie kaum ein anderer Ort steht das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz bis heute für die menschenverachtende Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden ermordet – Frauen, Männer und Kinder. Dieses unermessliche Leid werden wir niemals vergessen.“
Wegner weiter: „Berlin ist die Stadt, von der aus der Holocaust geplant und organisiert wurde. Die Benennung einer Straße nach der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im Herzen unserer Stadt ist deshalb weit mehr als ein Symbol: Sie ist ein Zeichen der Erinnerung und der Mahnung – und ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus, Hass und Menschenfeindlichkeit. Zugleich ist sie ein unverrückbares Bekenntnis zu jüdischem Leben in Deutschland und zu unserer Verantwortung, es dauerhaft zu schützen.“
Anlässlich des Gedenktages nehmen Repräsentanten des Berliner Senats in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters an mehreren Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen teil:
Bürgermeister Stefan Evers wird am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 14 Uhr an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag teilnehmen und um 15 Uhr am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen einen Kranz niederlegen. Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, wird bereits am Dienstag, 27. Januar 2026, um 15 Uhr an der Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte Konzentrationslager und Museum Sachsenhausen teilnehmen. Der Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Oliver Friederici, wird am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 11 Uhr einen Kranz am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde niederlegen. Der Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär für Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Florian Hauer, wird am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 14 Uhr einen Kranz am Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas niederlegen.
Aus Anlass des Gedenktages wird das Brandenburger Tor am Dienstag, 27. Januar 2026, ab Sonnenuntergang mit dem Schriftzug der internationalen Gedenkkampagne #WeRemember angestrahlt.
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