Senat beschließt Berliner Strategie Sportinfrastruktur
Pressemitteilung vom 13.01.2026
Aus der Sitzung des Senats am 13. Januar 2026:
Der Senat von Berlin hat heute die Vorlage der Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger zur Berliner Strategie Sportinfrastruktur beschlossen.
Berlin gilt als eine der sport- und bewegungsaktivsten Städte Deutschlands, mehr als drei Viertel der befragten Berlinerinnen und Berliner treiben regelmäßig Sport oder betätigen sich zumindest gelegentlich körperlich. Das ergab die Sportstudie „Sportstudie Berlin 2017“, die im Internet unter der Adresse www.berlin.de veröffentlicht ist. Eine Vielzahl dieser Aktivitäten findet auf öffentlichen Sportanlagen, in Sporthallen, auf Sportplätzen oder im öffentlichen Raum statt.
Mit dem stetigen Wachstum Berlins verändern sich die Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung. Städtebauliche Verdichtungen, fortschreitender Mangel an verfügbaren Flächen und Konkurrenz um begrenzte Ressourcen stellen vielseitige Herausforderungen dar. Der Landessportbund Berlin verzeichnet in seiner aktuellen Bestandserhebung 2025 erstmals mehr als 800.000 Mitgliedschaften, was einer Steigerungsrate um 3,6 Prozent zum Jahr 2024 entspricht. Zudem ändern sich Bedürfnisse und Gewohnheiten der Bevölkerung in Bezug auf Sport und Bewegung. Um mit diesen Herausforderungen künftig umgehen zu können, ist ein gezieltes gesamtstädtisches Handeln erforderlich.
Im Zentrum der Bemühungen zum Umgang mit den genannten Herausforderungen steht die Berliner Strategie Sportinfrastruktur. Im Rahmen eines intensiven Dialogs mit Akteuren aus den Bereichen Sport und Verwaltung wurden Ziele und strategische Maßnahmen entwickelt, die eine effiziente und bedarfsgerechte Nutzung der Sportinfrastruktur gewährleisten sollen. Wichtige Themenstellungen der erarbeiteten Maßnahmen sind beispielweise die zielgruppengerechte Planung und die nachhaltige Gestaltung und Nutzung von Sportstätten, die Erschließung von neuen Flächen für Sport und Bewegung sowie die Optimierung von Arbeitsprozessen.
Die Berliner Strategie Sportinfrastruktur dient der Orientierung für künftige Planungsprozesse auf Landes- und Bezirksebene und setzt Schwerpunktthemen im Bereich Sport- und Bewegungsinfrastruktur für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Die avisierte Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele unterstreicht Berlins Ruf als Sporthauptstadt. Die Berliner Strategie Sportinfrastruktur legt den planerischen Grundstein für eine nachhaltige Sportinfrastruktur und unterstützt somit auch die Berliner Sportlerinnen und Sportler in ihrer sportlichen Entwicklung – vom Breiten- und Freizeitsport bis zum Olympioniken
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