Wegner in seiner Neujahrsansprache: „Mit Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr - Gemeinsam werden wir unsere Zukunft in Berlin gestalten“
Pressemitteilung vom 30.12.2025
Sperrfristen:
Zeitungen (gesamter Text), Hörfunk O-Ton und Zitate bis 1 Minute sowie online:
frei ab 31. Dezember 2025
Ansprache in voller Länge für Hörfunk frei ab 1. Januar 2026, 12.00 Uhr
Ansprache in voller Länge für Fernsehen frei ab 1. Januar 2026, 19.55 Uhr
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, betont in seiner Neujahrsansprache, dass Berlin die großen Herausforderungen nur mit „mutigen Entscheidungen und den richtigen Prioritäten“ erfolgreich meistern werde. Ein wichtiger Schritt sei die Verwaltungsreform, die die Grundlage für ein funktionierendes Berlin sei. Es gehe darum, Berlin „einfacher, schneller und effizienter“ zu machen. Das neue Landesorganisationsgesetz tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. Der Regierende Bürgermeister kündigt außerdem die Einsetzung eines Baustellenkoordinators und ein „echtes Baustellenmanagement“ an. Darüber hinaus setzt Wegner weiter auf den Neubau von Wohnungen und bezahlbare Mieten, auf eine bessere Ausstattung von Polizei und Feuerwehr, sowie Investitionen in Bildung und die Gesundheitsversorgung. Zum Abschluss seiner Ansprache appelliert Wegner an die Berlinerinnen und Berliner, zusammenzuhalten und mit „Zuversicht und Optimismus“ in das neue Jahr zu gehen.
Im Folgenden dokumentiert das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin die Neujahrsansprache, die das Fernsehen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) am 1. Januar 2026 um 19.55 Uhr in voller Länge ausstrahlt, im gesamten Wortlaut auf Grundlage des Manuskripts:
„Liebe Berlinerinnen und Berliner,
ich wünsche uns allen für das Jahr 2026 viel Gesundheit, Zuversicht und Optimismus.
Ich hoffe, Sie haben ein schönes Weihnachtsfest gefeiert und sind gut in das neue Jahr gestartet. Hinter uns liegen wahrlich herausfordernde Wochen und Monate.
Ich weiß, viele von Ihnen machen sich Sorgen. Die globalen Krisen, der Krieg Russlands gegen die Ukraine, ja, die angespannte Lage in vielen Teilen der Welt, treiben uns alle um. Manchmal mag man das alles nicht mehr hören.
Auch in Berlin sind die Herausforderungen groß. Viele Menschen sorgen sich, ob sie ihre Mieten noch bezahlen können, ob das Leben in unserer Stadt noch sicher ist und wie es mit der Gesundheitsversorgung weitergeht. Ich nehme diese Sorgen, Ihre Sorgen sehr ernst.
Daher setzen wir weiter auf Neubau und bezahlbare Mieten und einen verlässlichen Mieterschutz. Wir stärken unserer Polizei den Rücken und sorgen für eine moderne und bessere Ausstattung. Wir stärken unsere Krankenhäuser und werden dafür sorgen, dass eine verlässliche Gesundheitsversorgung in allen Bezirken gewährleistet wird. Und ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen meistern werden.
Dafür sind mutige Entscheidungen und die richtigen Prioritäten notwendig. Wir in Berlin haben uns auf den Weg gemacht. Wir haben im vergangenen Jahr die Verwaltungsreform beschlossen. Das klingt abstrakt, aber es ist für Berlin ein wichtiger, ja, ein großer Schritt nach vorn. Wir haben es geschafft, dass Sie problemlos in unseren Bürgerämtern einen Termin auch kurzfristig bekommen. Die Verwaltungsreform ist die Grundlage, die Grundlage für ein funktionierendes Berlin. Einfacher, schneller, effizienter – genau darum geht es:
Es geht um mehr Lebensqualität in unserem Berlin.
Ich weiß, dass sich viele von Ihnen auch mal ärgern – über die vielen Baustellen in Berlin, über Müll und Verwahrlosung. Und glauben Sie mir, mir geht es auch so. Ich versichere Ihnen: Wir sind und werden auch hier weiter tätig. Wir werden einen Baustellenkoordinator einsetzen und ein echtes Baustellenmanagement einführen. Jeder Bezirk bekommt zusätzliche Mitarbeiter für den Einsatz gegen Müll und Dreck. Und wir werden im kommenden Jahr 5,2 Milliarden Euro für Investitionen ausgeben – für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, für neue Schwimmbäder, für eine bessere Ausstattung von Polizei und Feuerwehr, für mehr Sicherheit, für Krankenhäuser, für Bildung, Wissenschaft und Forschung. 5,2 Milliarden Euro – das ist eine gewaltige Summe, mit der wir für Berlin wirklich viel erreichen werden.
Liebe Berlinerinnen und Berliner, in turbulenten Zeiten sind Zusammenhalt und Stabilität wichtiger denn je. Starten wir mit Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr. Gemeinsam können und werden wir unsere Zukunft in Berlin gestalten.“
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Presse- und Informationsamt des Landes Berlin