Start-up-Tour: Wegner besucht das House of Finance and Tech

Pressemitteilung vom 05.12.2025

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, wird am Montag, 8. Dezember 2025, um 14.00 Uhr im Rahmen einer Start-up-Tour das House of Finance and Tech (HoFT.Berlin) besuchen. Zuvor besichtigt er die Unternehmen NAO und Banxware. Nach einem Austausch mit FinTechs zum Standort Berlin sind gegen 15.10 Uhr Presse-Statements (Wort-Bild-Termin) vorgesehen mit Sebastian Schäfer, Leiter HoFT.Berlin, Faruk Tuncer, Bitkom Landessprecher Berlin-Brandenburg, Franziska Teubert, Geschäftsführerin Bundesverband Deutsche Startups, Arnd Schwierholz, CFO N26, und Aiga Senftleben, Geschäftsführerin Billie GmbH.

Wegner vorab: „Das FinTech-Ökosystem in Berlin wächst seit Jahren kontinuierlich. Berlin ist auf dem Weg zum führenden europäischen FinTech-Hub und zu einem bedeutendem Finanzplatz in Deutschland. Das House of Finance and Tech ist dabei ein wichtiger Anlaufpunkt fürStart-ups, die in dieser Branche tätig sind. Die FinTechs ziehen Talente aus aller Welt an und schaffenviele Arbeitsplätze in unserer Stadt. Wir müssen nun für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen, damit die FinTechs in Berlin weiter wachsen können.“

Sebastian Schäfer, House of Finance and Tech: „Für ein starkes FinTech-Ökosystem braucht es mehr als Kapital – es braucht neben Unternehmertum und Talenten das politische Interesse und den Dialog. Diese Nahbarkeit beflügelt eine ganze Szene. Es ist vorbildlich zu sehen, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, wiederholt die FinTech-Gründerinnen und -Gründer im House of Finance & Tech besucht.“

Arnd Schwierholz, N26: „Berlin ist bereits das Herz der deutschen Finanzinnovation. Unsere Ambition muss sein, Berlin zur FinTech-Hauptstadt Europas zu machen. Das gelingt nur, wenn wir auch administrativ vom ,Startup-Modus‘ in den ,Scaleup-Modus‘ schalten. Also: Keine neuen Hürden, sondern ein roter Teppich für gefragte internationale Talente, bezahlbarer Wohnraum und eine Verwaltung, die Digitalisierung vorlebt. Wir brauchen wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, die Mut belohnen und Bürokratie abbauen. Heute ist bereits ein Drittel der deutschen FinTechs, wie N26, in Berlin zu Hause. Wenn wir unser Potenzial nutzen, werden es noch mehr – und die nächsten Unicorns werden wieder in Berlin entstehen.“

Aiga Senftleben, Billie GmbH: „FinTechs verbinden technologische Exzellenz mit einem hoch regulierten Markt – ein Balanceakt, den der Regierende Bürgermeister auf der heutigen Start-up-Tour würdigt. Damit aus diesem Ökosystem globale Marktführer werden, müssen wir das Tempo der Politik an die Geschwindigkeit der Innovation anpassen: Wir benötigen neben einer modernen Aufsichtskultur und gestärkten Kapitalmärkten auch schnelle, digitale Verwaltungswege und einen entschlossenen Abbau von Bürokratie auf Landesebene. Nur so übersetzen wir das Berliner Potenzial in nachhaltige Wirtschaftskraft.“

Hinweis für die Medien: Eine Anmeldung ist bis Montag, 8. Dezember 2025, 9 Uhr, über das Anmeldeformular für Pressetermine erforderlich.

Hintergrund
Das House of Finance and Tech (HoFT.Berlin), finanziert durch öffentliche Mittel und das Engagement der Privatwirtschaft, ist eine Anlaufstelle, um traditionelle Finanzinstitutionen, Start-ups, Forschungs- und Bildungseinrichtungen zusammenzubringen. In Berlin beschäftigen 190 FinTech-Unternehmen rund 12.300 Personen. Jedes dritte FinTech und vier von fünf deutschen FinTech-Unicorns sitzen in Berlin. 40.000 Beschäftige sind in der gesamten Finanzbranche in Berlin tätig.