Jährlicher Bericht über die personelle Ausstattung an Schulen

Pressemitteilung vom 02.12.2025

Aus der Sitzung des Senats am 2. Dezember 2025:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, den jährlichen Bericht zur personellen Ausstattung der Berliner Schulen zur Kenntnis genommen. Der Bericht zeigt die personelle Situation der Lehrkräfte der öffentlichen allgemeinbildenden Schulen für das Schuljahr 2025/2026 – auf-geschlüsselt nach Bezirken und Schularten – auf Basis der Vorabauswertung zum eigentlichen Prüftermin am 1. November 2025. Die Abfrage liefert wie in jedem Jahr eine erste Einschätzung der Unterrichtsversorgung zu Beginn des Schuljahres. Die Zahl der Lehrkräfte hat sich in mehreren Regionen erhöht, zugleich ist die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler weiterhin hoch, was die Bedarfe zusätzlich verstärkt. Die endgültigen und geprüften Zahlen werden voraussichtlich Mitte Dezember 2025 nach Abschluss der Lehrkräftebedarfsfeststellung vorliegen.

Zur Berechnung der Unterrichtsversorgung wird traditionell der Bedarf an Unterrichtsstunden dem tatsächlich verfügbaren Bestand an Stunden gegenübergestellt. Der daraus resultierende Prozentwert gibt Auskunft darüber, welcher Anteil des benötigten Unterrichts abgedeckt werden kann. In die Berechnung einbezogen wird neben dem Stundentafelunterricht auch der zusätzliche Stundenbedarf für besondere Anforderungen, etwa für Willkommensklassen, Sprachfördermaßnahmen, sozialen Ausgleich sowie sonderpädagogische Förderung und Stunden für die Schulorganisation beziehungsweise Schulprojekte etc.

Beim Stundenbestand werden ausschließlich die tatsächlich an den Schulen verfügbaren Stunden berücksichtigt. Lehrkräfte, die beispielsweise aufgrund längerer Erkrankung oder Mutterschutz nicht einsatzfähig sind, fließen nicht in die Berechnung ein. Wie bereits in den Vorjahren enthält der Bericht zudem Angaben zur Ausstattung der Schulen mit weiterem pädagogischem Personal – darunter Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Unterrichtshilfen, Betreuerinnen und Betreuer sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter – sowie Informationen zu Neueinstellungen.

Der Bericht wird nun an das Abgeordnetenhaus weitergeleitet.