Umsetzung der Verbeamtung von Lehrkräften weiterhin auf gutem Weg
Pressemitteilung vom 18.11.2025
Aus der Sitzung des Senats am 18. November 2025:
Der Prozess zur Verbeamtung der Bestandslehrkräfte in Berlin entwickelt sich weiterhin positiv. Der aktuelle Jahresbericht zur Umsetzung der Lehrkräfteverbeamtung, den der Senat heute auf Vorlage von Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, zur Kenntnis genommen hat, dokumentiert den Fortschritt seit Beginn des Verfahrens im Jahr 2023.
Seit dem Start des Verbeamtungsprozesses im Jahr 2023 wurden bereits 10.420 Bestandslehrkräfte, die ihren Antrag fristgerecht gestellt hatten, verbeamtet. Um das Verfahren nachhaltig zu beschleunigen, initiierte Senatorin Günther-Wünsch nach ihrem Amtsantritt eine unabhängige Analyse des gesamten Verbeamtungsprozesses. Auf Grundlage der fachlichen Empfehlungen wurden gezielte Optimierungsmaßnahmen umgesetzt, darunter eine umfassende Digitalisierung der Verfahrensschritte und eine deutliche Reduzierung der erforderlichen Unterlagen. Mit diesen Reformen hat die Senatsverwaltung die Verbeamtung spürbar effizienter gestaltet und die monatliche Zahl der Verfahren erhöht.
Mit der Wiedereinführung der Verbeamtung hat das Land Berlin einen seit 2004 bestehenden Wettbewerbsnachteil in der Lehrkräftegewinnung nachhaltig behoben. Die Möglichkeit der Verbeamtung stärkt die langfristige Bindung qualifizierter Lehrkräfte und erhöht zugleich die Attraktivität des Landes im bundesweiten Wettbewerb um pädagogische Fachkräfte. Berlin setzt damit ein klares Signal für verlässliche Rahmenbedingungen im Bildungsbereich und schafft eine wichtige Voraussetzung dafür, Schulen dauerhaft personell zu stabilisieren. Die Verbeamtung der Bestandslehrkräfte wird im Jahr 2026 fortgeführt und konzentriert sich dann vor allem auf Lehrkräfte, die ihren Antrag nachträglich gestellt haben.
Der Bericht wird nun an das Abgeordnetenhaus weitergeleitet.
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