Senat schafft erneut Voraussetzungen für stabile Wasserpreise
Pressemitteilung vom 16.09.2025
Aus der Sitzung des Senats am 16. September 2025:
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, beschlossen, dass das Land Berlin für das Jahr 2026 auf einen Teil seines Gewinns von den Berliner Wasserbetrieben (BWB) in Höhe von 82,6 Millionen Euro verzichtet.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: „Mit dem Verzicht auf einen Teil des Gewinns der Berliner Wasserbetriebe ermöglichen wir es, dass die Wasserpreise für die Berlinerinnen und Berliner seit elf Jahren nicht steigen. Das ist ein konkreter Beitrag, die Menschen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ganz konkret finanziell zu entlasten. Zugleich investieren die Wasserbetriebe massiv in eine moderne Infrastruktur in unserer Stadt, damit sich auch künftige Generationen auf eine zuverlässige Wasserversorgung verlassen können. Zusammen sorgen wir dafür, dass wir ein leistungsfähiges Landesunternehmen haben, das die Daseinsvorsorge für unsere Stadt sichert.“
Beabsichtigt ist, dass der Aufsichtsrat der BWB die Gebühren für den Kalkulationszeitraum 2026 unverändert gegenüber der Gebührenperiode 2024/2025 festsetzt. Der Antrag auf Genehmigung dieser Gebühren (einschließlich Abwasser) wird von den BWB nach dem Beschluss des Aufsichtsrats der BWB bei der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz als der für die Gebühren zuständigen Genehmigungsbehörde gestellt.
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