Senat beschließt Bericht an das Abgeordnetenhaus zu Nutzung und Betrieb des Spreeparks auf eigenwirtschaftlicher Basis

Pressemitteilung vom 19.08.2025

Aus der Sitzung des Senats am 19. August 2025:

Der Senat von Berlin hat sich in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, mit einem Bericht an das Berliner Abgeordnetenhaus zu Nutzung und Betrieb des Spreeparks auf eigenwirtschaftlicher Basis befasst.

Das im Rahmen eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens abgestimmte Nutzungskonzept sieht vor, den Spreepark durch die landeseigene Grün Berlin GmbH zu einem Park neuartigen Typs umzugestalten und zu betreiben. Der Spreepark sowie das Eierhäuschen bieten einen einzigartigen landschaftlich geprägten Hintergrund für die Durchführung diverser Formate, unter anderem aus dem Kunst- und Kulturbereich oder der Umweltbildung. Mit der baulichen Umsetzung des Konzepts wurde im Jahr 2023 begonnen, die Eröffnung des Spreeparks ist im Frühjahr 2027 vorgesehen.

Senatorin Ute Bonde: „2027 wird der Spreepark endlich als Kunst-, Kultur- und Naturpark mit Relikten aus der Ära des ehemaligen Vergnügungsparks wiedereröffnen. Die Berlinerinnen und Berliner und die Gäste unserer Stadt dürfen sich auf vielfältige Freizeit-, Bildungs- und Erlebnisangebote freuen. Ich bin mir sicher, dass dieser Ort schnell wieder angenommen wird und an seine Traditionen als beliebtes Ausflugsziel anknüpft.“

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat in Vorbereitung auf die Wiedereröffnung Einsparmöglichkeiten bei Nutzung und Betrieb von Spreepark und Eierhäuschen geprüft. In der Konzeptentwicklung wurden wichtige Maßnahmen zur Reduktion des Fehlbedarfs in der Bewirtschaftung berücksichtigt, die den rechtlichen, vertraglichen und förderrechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen. In diesem Zusammenhang wird der zukünftige Park eintrittspflichtig, die gastronomischen Einheiten im Spreepark werden verpachtet und Veranstaltungen durch Dritte erzielen neben den Eintrittsentgelten zusätzliche Erträge für das Land Berlin.

Zudem erfolgt analog zu anderen Liegenschaften, die von der Grün Berlin GmbH bewirtschaftet werden, eine laufende Prüfung der Optimierungsmöglichkeiten der Betriebskosten. Bereits in der Projektentwicklung konnten so schon wichtige Maßnahmen, beispielsweise zur Energieeinsparung, implementiert werden.