Berliner Senat setzt auf regionale Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen

Pressemitteilung vom 03.06.2025

Aus der Sitzung des Senats am 3. Juni 2025:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, den Bericht über die Schaffung einer unabhängigen Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beschlossen.

Der Senat betont die Bedeutsamkeit für eine inklusive Gesellschaft, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben können. Angesichts dessen strebt der Berliner Senat an, mehr Menschen mit Behinderungen in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Für sie ist damit auch mehr gesellschaftliche Teilhabe verbunden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber profitieren ebenfalls: In Zeiten von Fachkräftemangel eröffnet ihnen Inklusion neue Chancen.

Damit Menschen mit Behinderungen geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt finden oder bereits bestehende Arbeitsplätze erhalten werden, sind Beratungsangebote notwendig. In Berlin gibt es bereits viele Angebote und Fachstellen für inklusive Themen. Um den Zugang für Menschen mit Behinderungen zum regulären Arbeitsmarkt zu verbessern, beabsichtigt der Senat, diese bestehenden Beratungsangebote zu stärken.

Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung: „Arbeit bedeutet Teilhabe, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit. Arbeit ist für viele Menschen ein zentraler Bestandteil des Lebens. Für Menschen mit Behinderungen kann der Einstieg in die Arbeitswelt jedoch mit Herausforderungen verbunden sein. Daher setzt der Senat auf den Ausbau der bestehenden Beratungsangebote, um die Menschen dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Wir möchten Menschen informieren und dadurch befähigen, ihre Rechte, Zugänge zum Arbeitsmarkt und damit Wege in ein selbstbestimmtes Leben zu nutzen.“