Bericht zur Tarifentwicklung bei freien Trägern beschlossen
Pressemitteilung vom 25.03.2025
Aus der Sitzung des Senats am 25. März 2025:
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, den jährlichen Bericht zur Tarifentwicklung bei freien Trägern beschlossen. Der Bericht wird zur Kenntnisnahme an das Abgeordnetenhaus übersendet.
Der regelmäßige Bericht zeigt auf, inwieweit sich die Bezahlung von Beschäftigten bei freien Trägern an das tarifliche Bezahlungsniveau des Landes Berlin angenähert hat. Dazu hat der Senat den „Arbeitszyklus Tarifmittel“ entwickelt, mit dessen Hilfe die Gehaltsentwicklung bei freien Trägern im Land Berlin analysiert wird. Damit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Unterstützung für die Teilhabe der Träger an den Tarifsteigerungen des TV-L auch für diesen Zweck verwendet wird.
Im Jahr 2024 haben insgesamt elf verschiedene Senatsabteilungen und über 50 bezirkliche Ämter oder Bereiche am Verfahren teilgenommen. Wesentliche Punkte des vorliegenden Berichts:
- Das Gehaltsniveau bei Beschäftigten von Zuwendungsempfangenden, die von den beteiligten Verwaltungen gefördert wurden, lag in 2024 durchschnittlich bei 98,3 Prozent des TV-L-Niveaus.
- Der Abstand zum TV-L-Gehaltsniveau bei Beschäftigten von Zuwendungsempfangenden ist von durchschnittlich 3,8 Prozent auf durchschnittlich 1,7 Prozent in den vergangenen fünf Jahren reduziert worden.
- Gleichzeitig hat sich das TV-L-Gehaltsniveau seit 2020 kontinuierlich erhöht.
Diese Entwicklung zeigt, dass die vom Senat zur Verfügung gestellten Tarifmittel einen wichtigen Beitrag leisten, die Beschäftigten von Zuwendungsempfangenden an den Gehaltssteigerungen des TV-L teilhaben zu lassen.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe: „Der Bericht zeigt eine Veränderung in die richtige Richtung – dank der bereitgestellten Tarifmittel wird die Lücke in der Bezahlung zwischen Landesbediensteten und den Mitarbeitenden bei freien Trägern immer kleiner. Denn nur mit einer guten Bezahlung der Beschäftigten bleibt die soziale Infrastruktur unserer Stadt leistungsfähig.“
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