Wegner überreicht fünf Persönlichkeiten Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
Pressemitteilung vom 10.02.2025
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hält am Mittwoch, 12. Februar 2025, um 11.00 Uhr im Säulensaal des Roten Rathauses die Laudationes auf fünf Persönlichkeiten, die der Bundespräsident mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet hat. Wegner überreicht im Auftrag des Staatsoberhaupts die Ordensinsignien (Wort-Bild-Termin; für die Berichterstattung ist eine Anmeldung erbeten bis Dienstag, 11. Februar 2025, über das Anmeldeformular für Pressetermine).
Wegner: „Die Bundesrepublik Deutschland ehrt die Chefredakteurin des Online-Magazins, Aviva Sharon Adler, den Vorsitzenden des Anne Frank Zentrums, Ulrich Funk, die Gründerin des Vereins Silbernetz e.V., Elke Schilling, den Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, Dr. Axel Smend, und die Zeitzeugin des DDR-Unrechts, Dr. Renate Werwigk-Schneider. Sie alle haben sich um unser Land und um Berlin große Verdienste erworben. Alle Geehrten zeigen mit ihrem herausragenden Engagement, wie der Einsatz für ein Anliegen unsere Gesellschaft und unsere Demokratiestärkt und voranbringt. Sie sind Vorbilder für uns alle.“
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin stellt die Geehrten, ihre Tätigkeiten und Verdienste kurz vor:
Sharon Adler ist Gründerin und Chefredakteurin des Online-Magazins Aviva und langjährige Vorsitzende der „Stiftung Zurückgeben“, die Jüdinnen in Kunst und Kultur fördert. Sharon Adler engagiert sich für Gleichstellung und Sichtbarkeit jüdischer Frauen, für Erinnerungskultur und kämpft gegen Antisemitismus. Sie erhält das Verdienstkreuz am Bande.
Ulrich Funk hat ausgehend von seiner damaligen Tätigkeit als Leiter des Kulturhauses Spandau 1994 das Anne Frank Zentrum Berlin mitgegründet und es als langjähriger ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender aufgebaut. Funk schuf einen politisch-historischen Lernort für Kinder und Jugendliche. Er nimmt das Verdienstkreuz am Bande entgegen.
Elke Schilling wurde nach dem Fall der Mauer zur sozial und gesellschaftlich engagierten Politikerin. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Seniorenarbeit. Elke Schilling gründete den Verein Silbernetz e.V., um die Isolation von Menschen über 60 Jahre zu bekämpfen. Sie wird mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Dr. Axel Smend, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944, hat sich, ausgehend vom Schicksal seines Vaters Günther Smend, lebenslang ehrenamtlich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus beschäftigt. Anliegen ist ihm die Weitergabe des Vermächtnisses des 20. Juli an junge Menschen. Smend erhält das Verdienstkreuz 1. Klasse.
Dr. Renate Werwigk-Schneider begann 1999 als freigekaufte DDR-Bürgerin vor allem Jugendliche von Unrechtserfahrungen und Menschenrechtsverletzungen in der DDR und deren Haftanstalten zu berichten. Werwigk-Schneider setzt ihre Arbeit bis heute fort und stiftete persönliche Dokumente. Sie bekommt das Verdienstkreuz 1. Klasse.
Informationen über die Auszeichnungen finden Sie auf der Internetseite des Bundespräsidialamtes unter der Adresse www.bundespraesident.de.
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