Senat beschließt Bericht über die Situation von Endometriose- und Adenomyose-Betroffenen in Berlin
Pressemitteilung vom 17.12.2024
Aus der Sitzung des Senats am 17. Dezember 2024:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, den Bericht über die Situation von Endometriose- und Adenomyose-Betroffenen in Berlin beschlossen. Der Senat kommt damit einem Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses nach.
Da die Ursachen von Endometriose und Adenomyose noch weitgehend unklar sind, besteht ein Bedarf an Grundlagen- und Versorgungsforschung zu diesen Erkrankungen. Der Bund stellt in den kommenden drei Jahren bis zu 15 Millionen Euro für die Grundlagenforschung im Bereich der Endometriose zur Verfügung. In der Umsetzung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fünf Forschungsverbünde in einem wettbewerblichen Verfahren unter Beteiligung eines international und interdisziplinär besetzten Gutachtergremiums ausgewählt, die die Pathomechanismen der Endometriose erforschen sollen. Eines der fünf Forschungsverbünde ist an der Charité Berlin angesiedelt.
Die Ergebnisse aus diesen umfassenden Forschungsvorhaben sollen wichtige Grundlagen für die Erarbeitung von Versorgungsstrategien zur Endometriose (zum Beispiel in Form von Leitlinien und interdisziplinären, multimodalen Therapieansätzen) sowie für die ärztliche Aus- und Weiterbildung schaffen.
Der Bericht wird nun dem Abgeordnetenhaus zur weiteren Beratung zugeleitet.
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Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege