Übergangsgesellschaft. Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989

Wanderausstellung vom 25.06.2021 bis 06.02.2022 (verlängert bis 18.03.2022)
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Hauptgebäude, Raum 108

Titel: Übergangsgesellschaft

ÜbergangsgesellschaftAkteure der Transformation in Berlin und Branden­burg nach 1989 führt zurück in die Zeit des Um­bruchs nach der Fried­lichen Revo­lution und lässt die vielfältigen Aspekte und die Komplexität dieser Jahre am Beispiel der Lebens­wege von 14 Frauen und Männern le­ben­dig werden. Die Aus­stellung blickt dabei auf eine Zeit, die heute so um­stritten ist wie nie zuvor. Während die einen von einer ge­lunge­nen Einheit sprechen, glauben andere, der Osten sei fremd­bestimmt und vom Westen kolonisiert. Dabei sind die Jahre der Trans­for­mation wesent­lich viel­schichtiger und geprägt vom Engage­ment zahl­reicher Ost­deutscher. Dies zeigt sich auch in den Lebens­geschichten der in der Aus­stellung porträ­tierten Menschen. Ihre Er­fahrungen um­fassen ein viel­fältiges erfolg­reiches Engage­ment in Wirt­schaft, Politik und Gesell­schaft, aber auch Rück­schläge und die Not­wendig­keit, sich neu zu orientieren.

Über die Dar­stellung der einzelnen Lebens­wege hinaus nimmt Über­gangs­gesell­schaft auch die über­greifenden Themen der Trans­formations­jahre in den Blick: den tief­greifen­den Umbau in Wirt­schaft, Politik und Gesell­schaft hin zu Demokratie, Rechts­staat und sozialer Markt­wirtschaft.

Eine Wanderausstellung von exhibeo, kuratiert von Eva Fuchslocher und Dr. Nina Burkhardt.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg sowie dem Bezirkskulturfonds Pankow und entstanden in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, dem Museum Pankow und dem Deutschen Rundfunkarchiv.

Kurze Einführung

Kurze Einführung zur Ausstellung: Übergangsgesellschaft. Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989

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Eröffnung

Donnerstag, 24.06.2021

Zeitzeugengespräche zu den Themen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Begleitveranstaltungen

Donnerstag, 14.10.2021, 18.30–20.30 Uhr | Aula

Von der Plan- zur Marktwirtschaft. Der Umbruch als Ende und Neuanfang

Filmvorführung: »Eine Fabrik in Pankow« (SFB 1998)
und
Gespräch mit den Filmemacher:innen Barbara Kasper und Lothar Schuster sowie den Zeitzeugen Wolfgang Beyer (VEB Bergmann Borsig und bis 2014 Betriebsratsvorsitzender) und Wilfried Löbel (VEB Rathenower Optische Werke und Askania GmbH) | Moderation: Michael Schäbitz

Donnerstag, 28.10.2021, 19.00–20.30 Uhr | Aula

Kulturrevolution in Berlin und Potsdam – zur Geschichte von Pfefferberg und Waschhaus e.V.

Gespräch mit den Zeitzeug:innen Katja Dietrich Kröck und Sven Kröck (Waschhaus e.V.), Torsten Wischnewski-Ruschin (Pfefferwerk e.V.) | Moderation: Dr. Jutta Braun

Dienstag, 26.04.2022, 18.00 Uhr | Grundschule im Blumenviertel, Syringenplatz 30, 10407 Berlin

Mit Reformpädagogik den Umbruch als Aufbruch gestalten

Diskussion mit Monika Helbig (Rektorin Grund­schule im Blumenviertel), Gabriele Münzberg (ehem. leitende Schulrätin in Prenzlauer Berg) und Christina Reimann (ehem. stell­ver­tretende Schul­leiterin Montessori-Oberschule Potsdam)

Moderation: Bettina Tacke, Berliner Geschichtsverein Nord-Ost e.V.

>>> Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sie hier.

Einladung: Übergangsgesellschaft. Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989

PDF-Dokument (507.2 kB)

Faltblatt: Übergangsgesellschaft. Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989

PDF-Dokument (696.1 kB)

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung: Übergangsgesellschaft

PDF-Dokument (294.5 kB)