Stadterkundungen

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Bild: Museum Pankow

Jüdische Geschichte(n) im Prenzlauer Berg – ein Audiorundgang

Die Audioapp erzählt verteilt auf 19 Hörstationen rund um den Kollwitz­platz in Prenzlauer Berg die Geschichte(n) mehrerer jüdischer Bewohner(innen) des Kiezes in den 1920er und 1930er Jahren. Die Protagonistinnen und Prota­gonisten des Audiorund­gangs waren zu diesem Zeitpunkt Kinder oder Jugendliche. Ihre Erzählungen schildern den Alltag auf den Straßen des Prenzlauer Berg, das Familien­leben, Erlebnisse in der Schule aber auch die zunehmend juden­feindliche Atmosphäre. Die Erinnerungen basieren auf Interviews, die größten­teils in der ersten Hälfte der 1990er Jahre ent­stan­den sind und Grund­lage waren für das 1997 vom Kulturamt Prenzlauer Berg heraus­gegebene Buch: “Leben mit der Erinnerung. Jüdische Geschichte in Prenzlauer Berg.”

>>> Direkt zu den Hörstationen

Die Audioapp „Jüdische Geschichte(n) im Prenzlauer Berg“ wurde vom Museum Pankow in Kooperation mit dem AK Hipobil des Unab­hängi­gen Jugendzentrum Pankow (JUP e.V.) erstellt. Sie wurde gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Ver­ant­wortung und Zukunft.

Folder: Jüdische Geschichte(n) in Prenzlauer Berg

PDF-Dokument (2.9 MB)

Themenjahr 30 Jahre Friedliche Revolution

Link zu: Aufbruch im Herbst 1989 – Erinnern 2019
Bild: Karla Sachse

Aufbruch im Herbst 1989 – Erinnern 2019

Website mit über 150 Zeitzeugeninterviews aus Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee

Im Herbst 2019 zeigten knapp 200 Bodenzeichen auf den Gehwegen in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow, wo die Akteure des Aufbruchs im Herbst 1989 lebten, arbeiteten und sich trafen. Die Erinnerungen dieser Zeitzeuginnen und Zeitzeugen versammelte die Künstlerin Karla Sachse in über 150 Hörstücken auf der Projektwebsite www.aufbruch-herbst89.de. Die Projektwebsite bleibt weiterhin aktiv: Auf vier Routen können Sie den online verfügbaren Interviews folgen und so Spaziergänge entlang der Erinnerungen erleben – virtuell und auch ganz real.

>>> Übersichtskarte über alle Orte und vier Routen

Das Projekt der Künstlerin Karla Sachse wurde realisiert im Auftrag des Bezirksamtes Pankow in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin GmbH und gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds.