Von der Revolution in die Defensive? Umweltbewegung in Ostdeutschland gestern und heute

Ein Diskussionsabend mit Peter Wensierski, Rebekka Schwarzbach und Klaus Schlüter.

Donnerstag, 26.06.2025, 19.00 Uhr
Ort: Aula – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung: »Den Vogel zeigen. Der Rabe Ralf – Berlins letzte Umweltzeitung«

„Umweltgruppen hatten einen relevanten Anteil an der friedlichen Revolution“, sagt Steffi Lemke, Mit­gründerin der Grünen Partei in der DDR und Bundes­umweltministerin von 2021 bis 2025. Aber wie sieht es heute aus? Sind die Öko­be­wegung der DDR und die Gruppen, die sich heute im Osten Deutsch­lands für Umwelt- und Klima­schutz einsetzen, mit­ein­ander vergleichbar? War die Umweltbewegung in der Wende­zeit stärker als heute? Warum tut sich die Bewegung in Ost­deutschland schwerer als in den west­deutschen Bundes­ländern? All das sind Fragen, die unsere Gäste mit­einander und mit Ihnen disku­tieren wollen.

Peter Wensierski ist Autor, Journalist und Dokumentar­filmer. Er arbeitet seit 1993 für das Deutsch­land-­Ressort des Nachrichten­magazins „Der Spiegel“. 2007 veröffent­lichte er das Sachbuch „Die unheim­liche Leichtig­keit der Revolution“ über eine Gruppe junger Umwelt- und Friedens­aktivisten in Leipzig Ende der 1980er-Jahre.

Klaus Schlüter war in der DDR-Wende­zeit Mit­begründer des Umwelt­netzwerks GRÜNE LIGA, vertrat die neue Organi­sation am zentralen Runden Tisch und war Minister ohne Geschäfts­bereich in der Übergangs­regierung. Bis 2011 war er Vor­sitzender der GRÜNEN LIGA.

Rebekka Schwarzbach setzt sich in der Umwelt­gruppe Cottbus für eine klima­ge­rechte Zukunft der Lausitz ein. Sie hat Natu­rschutz an der Hoch­schule für nachhaltige Ent­wicklung Eberswalde studiert und engagiert sich seit Jahren für eine soziale und ökolo­gische Gesell­schaft.

Museum Pankow

Fachbereichsleiter:
Bernt Roder

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