Pankows Partnerstadt Riwne – Persönliche Berichte vom Alltag im Krieg

RIWNE-Ausstellung, sechs Porträts

Ausstellung vom 06.09. bis 27.09.2026
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Öffnungszeiten entsprechend den Bibliothekszeiten (Mo, Do, 10.00 – 19.00 Uhr / Di, Fr, 10.00 – 17.00 Uhr / Mi, 13.00 – 19.00 Uhr / Sa, So, 10.00 – 16.00 Uhr)

Ausstellung vom 23.02. bis 14.03.2026
Montag bis Sonnabend, 11.00 – 20.00, sonntags geschlossen
Rathaus-Center Pankow, 1. OG, Breite Straße 20, 13187 Berlin

Ausstellung vom 10.02. bis 20.02.2026
Montag-Freitag 9.00 – 18.00 Uhr, sonntags geschlossen
Rathaus Pankow, Foyer (1. OG), Breite Str. 24a-26, 13187 Berlin

Im März 2025 besuchten Mitarbeitende des Museums Pankow die west­ukrainische Partnerstadt Riwne. Während des Aufent­haltes fanden zahl­reiche Be­gegnungen und Be­sichtigungen statt. Entstanden sind zwölf persönliche Porträts von Be­wohnerinnen und Bewohnern der Partner­stadt, die trotz der täglichen Be­drohung den All­tag gestalten und sich für die Stadt­gesell­schaft einsetzen, darunter Lehrerinnen, Kranken­schwestern und zivil­gesell­schaftliche Akteure. Außerdem Geschäfts­leute, Historiker, Museums- und Theater­leiter sowie Vertreter der jüdischen Gemein­schaft.

Im Mittelpunkt der Aus­stellung stehen groß­formatige Foto-Porträts der Foto­grafin Anna Mischuk und Film­porträts der Interviewten, die über ihren All­tag im Krieg berichten. Weitere Medien­stationen und eine Chronik zur Geschichte Riwnes informieren über die deutsche Besatzung 1941-1944 und die aktuell gelebte Städte­partner­schaft zwischen Berlin-Pankow und Riwne.

Mit der Ausstellung möchte das Museum Pankow über die Geschichte der Partner­stadt informieren und für die aktuelle Situation der Bewohner­schaft seit dem russischen Angriffs­krieg sensibilisieren.

Die Ausstellung ist als Wander­aus­stellung konzipiert. Aufsteller und Medien­stationen können gerne auch andernorts präsentiert werden. Kontakt unter: museum@ba-pankow.berlin.de

Aktiv versuchen der Partner­schafts­verein Berlin Pankow – Riwne und der Bezirk Pankow, praktische Hilfe für die Partnerstadt Riwne zu organi­sieren und in einen gemein­samen kulturellen Aus­tausch ein­zu­treten. Weitere Informa­tionen zum Partner­schafts­verein Berlin Pankow – Riwne: www.pankow-riwne.de/.

Ausstellung in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek vom 06.09. bis 27.09.2026

Sonnabend, 05.09.2026, 14.00 Uhr | Ort: Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek (Veranstaltungsraum im 1. OG), Bizetstraße 41, 13088 Berlin

Vernissage zur Wanderausstellung

Das Museum Pankow stellt in fotografischen und filmischen Porträts Menschen vor, die trotz täglicher Kriegs­bedrohung ihren All­tag gestalten und sich für ihre Stadt engagieren. Wir laden herzlich zur Eröffnung mit Uwe Lehmann (Partner­schafts­verein Berlin-Pankow–Riwne) und dem Museums­team ein. Schüler*innen der Musikschule Riwne, die im Rahmen eines Austauschs mit der Musikschule Béla Bartók zu Gast sind, begleiten das Event.

Eine Kooperation mit der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek und der Musikschule Béla Bartók im Rahmen des Weißenseer Kultursommer (28.08.-27.09.2026).

Eröffnung im Rathaus Pankow

Ausstellungseröffnung am Montag, den 09.02.2026, 19.00 Uhr im Rathaus Pankow, Emma-Ihrer-Saal (1. OG), Breite Straße 24a-26, 13187 Berlin

  • Begrüßung
    Bernt Roder (Leiter Museum Pankow)
  • Musik
    „Melodija“ von Myroslav Skoryk
    Streichquintett der Musikschule Béla Bartók
    Gabriel Delgado (Violine), Ede Wegner (Violine), Helene Kluge (Viola), Leòn Kirichenko (Violoncello), Theo Lehmann (Kontrabass)
  • Grußworte
    Dr. Cordelia Koch (Bezirksbürgermeisterin, Pankow)
    Viktor Shakyrzian (Bürgermeister, Riwne)
    – per Video –
    Viktoriia Novytska (Buchhändlerin, Riwne)
    – per Video Call –
  • Reise nach Riwne
    Filmdokumentation und Kommentierungen
    Yuliia Slyviuk, Christian Betz und Bernt Roder
  • Musik
    „Prayer“ von Ernest Bloch
    Leòn Kirichenko (Violoncello), Anna Kirichenko (Klavier)
  • Städtepartnerschaft
    Uwe Lehmann (Partnerschaftsverein Berlin Pankow, Riwne)
  • Dank und Einladung in die Ausstellung
    Bernt Roder