Grußwort des Senators zum Tag des offenen Denkmals

Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler

Verbindungen sichtbar machen

Der Tag des offenen Denkmals lädt auch im Jahr 2026 wieder dazu ein, die vielfältige Denkmallandschaft Berlins neu zu entdecken. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ rückt er dabei ein Thema in den Fokus, das unsere Stadt in besonderer Weise prägt: die enge Verbindung von Baukultur, technischer Entwicklung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Berlin ist reich an denkmalgeschützter Infrastruktur – von historischen Brücken und Verkehrsanlagen über Wasser- und Energieversorgung bis hin zu Kommunikationsnetzen vergangener Epochen. Diese Bauwerke erzählen nicht nur von ingenieurtechnischen Leistungen, sondern auch von den Lebensrealitäten der Menschen, die sie geplant, errichtet und genutzt haben. Sie sind unverzichtbare Zeugnisse unserer Stadtgeschichte und zugleich Teil ihrer lebendigen Gegenwart.

Doch Denkmale bestehen nicht für sich allein. Ihr Erhalt und ihre Vermittlung beruhen auf starken Netzwerken: dem engagierten Zusammenwirken von staatlichen Institutionen, öffentlichen Einrichtungen, privaten Eigentümerinnen und Eigentümern sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen. Dieses Miteinander macht es möglich, das kulturelle Erbe Berlins zu bewahren und nicht nur am Denkmalwochenende zugänglich zu machen. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Veranstalterinnen und Veranstaltern, die mit großem Einsatz und viel Leidenschaft ein so vielfältiges Programm auf die Beine stellen. Ohne ihr Engagement wäre dieser Tag nicht denkbar.

Liebe Besucherinnen und Besucher, ich lade Sie herzlich ein, die geöffneten Denkmale zu erkunden, neue Perspektiven zu gewinnen und die Stadt aus ungewohnten Blickwinkeln zu erleben. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und spannende Entdeckungen.

Christian Gaebler
Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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