Die Ausstellungseröffnung der neuen Kulturbahnhöfe zur „OST WEST OST – Berliner Nachkriegsmoderne“ fand auf Einladung des Landesdenkmalamtes Berlin am 21. Oktober, um 15:00 Uhr im Eingang U-Bahnhof Schillingstraße (Ecke Karl-Marx-Allee/ Schillingstraße) mit Gästen aus Kultur, Politik und Wissenschaft statt.
Die Vernissage wurde moderiert von Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin. Es sprachen u.a. der Regierende Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, der Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler sowie der Bezirksstadtrat von Berlin Mitte, Ephraim Gothe.
Viele Erinnerungen wurden wach als das Publikum bei der Ausstellungseröffnung OST WEST OST – Berliner Nachkriegsmoderne“ im Kulturbahnhof Schillingstraße die Fotos aus dem Alltagsleben vergangener Zeit der Karl-Marx-Allee betrachtete.
Die Ausstellung informiert über die Geschichte, blickt zurück und nach vorn. Auf der Bahnsteigebene werden in großformatigen Fotokunstwerke, Details der Architektur und Momentaufnahmen aus dem Leben auf der Karl-Marx-Alle gezeigt, die eine eigene Erzählweise und einen eigenen Blick auf die Geschichte haben.
Und wer sich als stiller Beobachter einen Tag nach der Eröffnung in die Ausstellung stellt, der bemerkt, dass die Menschen stehen bleiben, sich aus dem Alltagstrott lösen, weil das Interesse an der Ausstellung lockt. Damit ist ein neuer Ort der Begegnung und des Dialogs aus dem Weg zur U-Bahn geschaffen worden.
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Mit der Ausstellung sollen die Besucherinnen und Besucher eingeladen werden, mehr über die Planung, den Bau und den Alltag der Karl-Marx-Allee zu erfahren. Damit geht ein weiterer Berliner Kulturbahnhof in Betrieb. Dieses Mal wurde er vom Landesdenkmalamt Berlin initiiert und mit Mitteln des ehemalige DDR-Parteivermögen (PMO) gefördert.