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Neu unter Denkmalschutz: Gendarmenmarkt

Vom Gendarmenmarkt zum Platz der Akademie – Denkmale der DDR-Postmoderne

Otto-Nuschke-Haus
Otto-Nuschke-Haus
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Anne Herdin

Aufgrund ihrer geschichtlichen, künstlerischen sowie städtebaulichen Bedeutung hat das Landesdenkmalamt Berlin die Bauten und die Platzgestaltung der 1980er Jahre des Gendarmenmarkts unter Denkmalschutz gestellt.

Zum neuen Schutzgut gehören auch mehrere Bauten an der südlichen, östlichen und westlichen Platzseite. Der Gendarmenmarkt wie er sich heute präsentiert ist mit all seinen Elementen ein hervorragend überliefertes Zeugnis eines städtebaulichen Großprojektes der DDR.

Die 1976 begonnenen und bis in die 1980er Jahre ausgeführten Planungen umfassten den Wiederaufbau des Konzerthauses und der beiden Dome, die Neugestaltung der gesamten Freifläche und die Rückgewinnung des Platzraumes durch hochwertig gestaltete Neubauten. Der Platz und seine bauliche Einfassung bildeten das umfangreichste Bauprogramm zur Wiedergewinnung und Neuinterpretation eines historisch bedeutsamen Platzes in der Hauptstadt der DDR.

„Auch dieses Erbe muss bewahrt werden“, sagte Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin und Senator für Kultur und Europa. „Der Gendarmenmarkt ist schließlich der bedeutendste Platzraum der Postmoderne in der DDR!“

Weitere Informationen in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Erläuterungsbogen Gendarmenmarkt

PDF-Dokument (66.1 kB) Dokument: Landesdenkmalamt Berlin

Erläuterungsbogen Baudenkmal Otto-Nuschke-Haus

PDF-Dokument Dokument: Landesdenkmalamt Berlin

Erläuterungsbogen Wohn- und Geschäftshaus Markgrafenstraße

PDF-Dokument Dokument: Landesdenkmalamt Berlin