GartenForum Glienicke: Mont Klamott. Die Trümmerberge im Volkspark Friedrichshain

DIE VERANSTALTUNG IST BEREITS AUSGEBUCHT

Gesprengter Bunker im Volkspark Friedrichshain, 1949

Kurzmeldung vom 17.06.2026

Das größte Mahnmal für die Zerstörung Berlins im Zweiten Weltkrieg liegt im Verborgenen: eine künstliche Bergkette, bestehend aus Kriegstrümmern. Nach dem Krieg fielen in Berlin rund 75 Millionen Kubikmeter Schutt an, von denen etwa ein Drittel in fast 20 sogenannten Trümmerbergen aufgeschüttet wurde. So entstand ein neues topographisches Relief der Stadt. Durch ihre landschaftliche Gestaltung ist heute kaum noch sichtbar, dass diese Berge menschengemacht sind. Als Parks dienen sie der Erholung und Freizeit, zugleich verbergen sie unter ihrer Oberfläche die zerstörten Teile der Stadt.

Die Künstlerin Caroline Böttcher führt durch den Volkspark Friedrichshain mit seinen zwei Trümmerbergen. Die Tour widmet sich ihrer Geschichte, der Beseitigung von Kriegsarchitektur nach 1945, der Bedeutung der Grünflächen für Berlin und der Frage nach dem Denkmalwert der Trümmerberge. Das Buch „Mont Klamott – Berliner Trümmerberge“ können Sie auf der Website https://urbanophil.net/verlag/mont-klamott/ bestellen.

WEITERE INFORMATIONEN

Wann: am Mittwoch, den 1. Juli 2026, um 18.00 Uhr

Wo: Treffpunkt ist der Vorplatz vom Filmtheater Friedrichshain, Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin

Teilnahmegebühr: 8,oo € Studierende und Auszubildende sind von der Gebühr befreit.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte schreiben Sie bis zum 26.06.2026 eine E-Mail an info@gartenforum-glienicke.de, max. 40 Teilnehmende

Zertifizierung: Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Berlin als Weiterbildungsveranstaltung mit 2 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Minuten) anerkannt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der GartenForum Glienicke-Website.

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Das GartenForum Glienicke ist eine gemeinnützige Kooperation der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums sowie des Landesdenkmalamtes Berlin.

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