Die sieben U-Bahnhöfe der Linie 7 in Spandau, eröffnet zwischen 1980 und 1984, bilden ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Der Architekt Rainer G. Rümmler gestaltete jede Station individuell, inspiriert von Spandaus Geschichte und Architektur. So ist an den Wänden des 1984 eröffneten Bahnhofs Paulsternstraße ist eine nächtliche Kutschfahrt von Berlin nach Spandau dargestellt – eine Hommage an die historische Verbindung zwischen beiden Städten. Der Bahnhof Haselhorst erinnert an die Metallverarbeitung, die Station Zitadelle ahmt das Kellergewölbe der Festung nach, und der Halt Altstadt Spandau strahlt im Stil der Nikolaikirche. Die Endstation Rathaus Spandau bildet den Höhepunkt mit einer imposanten Halle.
Rümmlers Konzept betont die Einzigartigkeit jedes Bahnhofs. Er verwandelt die U-Bahn in ein Abbild der Spandauer Geschichte und macht sie zu einem Denkmal unter der Erde.
U-Bahnhof Paulsternstraße (U7)
Als Baum gestalteter Pfeiler im U-Bahnhof Paulsternstraße
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Foto: Anne Herdin
Mehr erfahren im Film "Die U-Bahnhöfe der Hauptstadt"
Film zu den denkmalgeschützten U-Bahnhöfen Berlins auf YouTube
Formate: video/youtube
Impressionen aus dem U-Bahnhof Paulsternstraße
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