Die schriftliche Mitarbeiterbefragung erfasst arbeitsbezogene Belastungen und liefert wertvolle Daten zur Beanspruchung und den Ressourcen der Beschäftigten. Durch anonyme Umfragen, entweder auf Papier oder online, können Belastungsschwerpunkte identifiziert und als Grundlage für gezielte Maßnahmen genutzt werden.
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) stellt vor allem für Beschäftigte ein Risiko dar, die sich regelmäßig im Bereich von Eichenbeständen aufhalten oder dort arbeiten. Für Personen, die berufsbedingt dieser Gefährdung ausgesetzt sind,
müssen Maßnahmen des Arbeitsschutzes getroffen werden. Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Thema.
Schriftliche Mitarbeiterbefragung
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Ziel
- Erfassung von arbeitsbezogenen Belastungen
(je nach Verfahren auch Ressourcen und Beanspruchung)
- Erfassung von arbeitsbezogenen Belastungen
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Methodisches Vorgehen
- Befragung der Beschäftigten (mit Papierbogen oder online)
- Auswertung/Bewertung der Belastungen auf Basis von betrieblichen, instrumentenbasierten oder empirischen Vergleichswerten
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Verfahrenstyp
- Einschätzung der Belastungen durch die Beschäftigten
- Einsatz durch interne oder externe Akteure
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Zeitbedarf
- Durchführung: Zeitbedarf abhängig von der Länge des Fragebogens (meist ca. 15 Min.)
- Auswertung
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Voraussetzungen
- Anonymität muss gewährleistet werden, deshalb erst ab Gruppengröße von mind. 5-10 Personen anwendbar
- Aussagefähig ab Rücklauf von mindestens 50%
- Verständnis des Fragebogens (Sprache, Komplexität)
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Erfassbare Merkmalsbereiche
- Für alle Bereiche geeignet (auch schwer von außen beobachtbare)
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Eignung
- Universell (in allen Branchen) einsetzbar
- Für alle Tätigkeiten geeignet
- Ermöglicht Überblick zu Belastungsschwerpunkten
(für anschließende Maßnahmenplanung Konkretisierung erforderlich)
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Beispiele für Verfahren
- branchenübergreifend:
COPSOQ: Copenhagen Psychosocial Questionnaire, Stressbarometer der IG Metall - branchenspezifisch:
Personalbefragung: Psychische Belastung und Beanspruchung der BGW
- branchenübergreifend:
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Vorteile
- Umfassende Erfassung der Belastungen
- Erleichtert Offenheit durch Anonymität
- Geringer Erhebungs- und Auswertungsaufwand
- Vergleich zwischen Gruppen oder Erhebungszeiträumen möglich z.B. als Erfolgskontrolle
- Eignung für alle Themen
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Nachteile
- Sollte nicht als „ein weiterer Fragebogen“ wahrgenommen werden („Fragebogenmüdigkeit“)
- Man erfährt nur das, was gefragt wurde
- Für Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserungen nur bedingt geeignet
- Eingeschränkte Beteiligung bzw. Aussagekraft von Personen mit Sprachbarrieren
- Aufgrund von Anonymität Zuordnung zum einzelnen Arbeitsplatz nicht möglich
Gewerbeärztlicher Dienst / Arbeitspsychologie
Referat II C
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