Die moderierte Gruppendiskussion ist eine strukturierte Methode, bei der Moderatorinnen und Moderatoren mit den Beschäftigten
in einem dialogorientierten Format über mögliche Gefährdungen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen sprechen.
Ziel ist es, gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation zu entwickeln und zu dokumentieren.
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) stellt vor allem für Beschäftigte ein Risiko dar, die sich regelmäßig im Bereich von Eichenbeständen aufhalten oder dort arbeiten. Für Personen, die berufsbedingt dieser Gefährdung ausgesetzt sind,
müssen Maßnahmen des Arbeitsschutzes getroffen werden. Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Thema.
Moderierte Gruppendiskussionen
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Ziel
- Erfassung und Beurteilung der Belastungsfaktoren
(auch kombinierbar mit vorheriger Mitarbeiterbefragung) - Analyse der Ursachen von negativen Belastungsfaktoren
- Entwicklung von Maßnahmen zur Lösung der genannten Probleme
- Erfassung und Beurteilung der Belastungsfaktoren
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Methodisches Vorgehen
- Workshop mit Beschäftigten (und ggf. mit Führungskräften), max. 12 Personen
- Anleitung durch eine neutrale Moderation
- Nutzung von Metaplantechnik (Pinnwand, Moderationskarten, Flipchart etc.)
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Verfahrenstyp
- bewertet Tätigkeitsmerkmale, abhängig von den ausführenden Beschäftigten
- Einsatz durch geschulte, neutrale Anwenderinnen und Anwender
mit Erfahrung in Moderation/Metaplantechnik
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Zeitbedarf
- Pro Sitzung ca. 90 – 120 Minuten, je nach Umfang und Auftrag mehrere Sitzungen
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Voraussetzungen
- Offene Gesprächskultur
- Fähigkeit, Arbeitssituation sprachlich zu reflektieren
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Erfassbare Merkmalsbereiche
- Alle von den Beschäftigten genannten Merkmalsbereiche
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Eignung
- Besonders gut für kleine Betriebe bzw. Organisationseinheiten
- Hilfreich für Aufgabenbereiche mit Kommunikations- und Kooperationserfordernissen
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Beispiele für Verfahren
- Gesundheitszirkel
- Ideentreff (DGUV Information 206-007 „So geht´s mit Ideen-Treffen“)
- Arbeitssituationsanalyse
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Vorteile
- Gruppe legt selbst Themen/Prioritäten fest
- Verbesserung der Zusammenarbeit aufgrund des Perspektivwechsels
- Verbesserung der Kommunikation
- Stärkung der Eigenverantwortung
- Gruppe erarbeitet unmittelbar Maßnahmen
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Nachteile
- Bei Teams, die viele Schnittstellen zu anderen Bereichen haben,
ist die Maßnahmenfindung schwierig - Ungünstige Gruppendynamik kann Arbeitsprozess negativ beeinträchtigen
- Keine Anonymität innerhalb der Gruppe
- Hoher Aufwand, vor allem in großen Unternehmen
- Bei Teams, die viele Schnittstellen zu anderen Bereichen haben,
Gewerbeärztlicher Dienst / Arbeitspsychologie
Referat II C
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