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Wechselausstellung

Auf dem Foto ist eine geöffnete Blechdose zu sehen. In der Dose befinden sich alte Fotos und Dokumente. Neben der Dose liegen ebenfalls alte Fotos und Dokumente aus der Nazi-Zeit sowie ein geöffnetes Taschenmesser und drei Münzen.
Aus dem Nachlass des niederländischen Zwangsarbeiters Pieter Pannekoek
Bild: Cordia Schlegelmilch / Museum Neukölln

Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln

In der Ausstellung „Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln“ werden Fotografien, Dokumente und Gegenstände präsentiert, die über die Lebenswege und Schicksale von zehn Verstorbenen erzählen, deren Leben eng mit Neukölln verbunden waren. Auf eindrückliche Art und Weise werden die persönlichen Nachlässe der Verstorbenen in Szene gesetzt. Zusammen mit sensibel komponierten Hörstücken werden ihre Haltungen und Einstellungen reflektiert.
Wir widmen uns den Erinnerungen der Angehörigen und Freund*innen und würdigen das Leben von Menschen, die während ihres Lebens nicht im Scheinwerferlicht öffentlicher Aufmerksamkeit standen. Das „Museum des Lebens“ gibt denjenigen eine Stimme, die sich von der Komplexität des Lebens, von seinen tragischen und euphorischen Seiten, nicht abschrecken lassen und reflektiert, in welcher Weise wir die Erinnerung an einen nahestehenden Menschen als Teil unseres Lebens betrachten können.

Der Begleitband „Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln“, herausgegeben von Dr. Udo Gößwald, (ISBN 978-3-944141-26-8) kann für 18,90 € (Schutzgebühr) im Museum erworben werden.

29. Mai 2021 – 30. Dezember 2021