Wechselausstellung

Blick in die Ausstellung Neukölln macht Schule, es ist die Eingangswand mit enleitendem Text zu sehen, sowie verschiedene Schultische und Schulbänke.
Blick in die Ausstellung "Neukölln macht Schule"
Bild: Friedhelm Hoffmann / Museum Neukölln

Neukölln macht Schule. 1968–2018

18. Mai – 30. Dezember 2018

1968 wird mit der Walter-Gropius-Schule in Neukölln die erste integrierte Gesamtschule der Bundesrepublik eröffnet. Architektur und Pädagogik setzen Maßstäbe für eine substanzielle Demokratisierung von Schule. Die neue Ausstellung des Museums Neukölln zeigt anhand von ausgewählten Schulen, wie sich die schulische Praxis in den letzten fünfzig Jahren verändert hat und mit welchen Herausforderungen sie im heutigen Neukölln konfrontiert sind.

In neun räumlichen Inszenierungen werden bedeutsame Entwicklungen in dieser Zeit aus der Perspektive der jeweiligen Akteur*innen dargestellt. Der Fokus liegt besonders auf Reformansätzen, die dazu beigetragen haben, dass Schüler*innen durch eine dem einzelnen Kind zugewandte Pädagogik selbstständig lernen können und das Selbstvertrauen erhalten, in heterogenen Gruppen miteinander umzugehen. Ausstellung und Begleitpublikation wollen zur Diskussion darüber anregen, welche Defizite und Probleme in den Schulen existieren und welche Perspektiven es für die Zukunft des Lernens gibt.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Fonds zur Förderung der bezirklichen Kulturarbeit finanziert.