Aktuelle Ausstellung in der Galerie im Körnerpark

Vorderseite der Einladungskarte mit weißem Hintergrund und pinkfarbenen Dreiecksmustern und dem Text "This might be a place for humming birds".
Bild: Alfredo Ceibal

This might be a place for hummingbirds

Marilyn Boror | Edgar Calel | Alfredo Ceibal | Will Fredo | Regina José Galindo | Esvin Alarcón Lam | Sandra Monterroso | Joaquín Orellana Mejía | Ángel Poyón & Fernando Poyón | Naufus Ramírez-Figueroa | Maya Saravia | Deborah Stratman | Johanna Unzueta

Ausgehend von zeitgenössischen Kunst- und Kulturproduktionen, die in Guatemala entstanden sind, beschäftigt sich die Ausstellung “This might be a place for hummingbirds” (Dies könnte ein Ort sein, an dem die Kolibris summen) mit Kolonialismus und Rassismus, Gewalt und Trauma, Gender und Identität. Im Vordergrund stehen Fragen nach Frauenrechten, Migration, sozialer Gerechtigkeit, Umweltschutz und den bis heute fortwirkenden Folgen der Kolonialgeschichte. In der guatemaltekischen Gesellschaft hat der Genozid an der indigenen Bevölkerung während der Militärdiktatur in den 1980er Jahren tiefgreifende Spuren hinterlassen. Alltägliche Gewalterfahrungen, Traumata und Korruption prägen das gesellschaftliche Miteinander. Gleichzeitig formiert sich eine Generation, die engagiert versucht, Vorstellungen von einem besseren Leben zu vermitteln. Sie schließt selbstbewusst an internationale Diskurse an.

Kuratiert von Çağla Ilk und Antje Weitzel

16. November 2019 – 5. Februar 2020
Vernissage: Freitag, 15. November 2019, 18 Uhr

Begleitprogramm

Freitag, 15. November 2019, 21 Uhr
Performance von Maya Saravia

Sonntag, 17. November 2019, 18 Uhr
Artist talk mit Alfredo Ceibal und Ángel Poyón

Freitag, 22. November 2019, 19 Uhr
Artist talk mit Marilyn Boror

Weitere Informationen zu Vorträgen, Diskussionen, Filmvorstellungen und Workshops mit Künstler*innen der Ausstellung und weiteren Gästen im Januar und Februar 2020 finden Sie hier in Kürze.