Aktionskünstler will US-Präsident Trump Beine machen

Aktionskünstler will US-Präsident Trump Beine machen

Mit Kunst gegen Donald Trump: Der Aktionskünstler Rainer Opolka will mit mehreren «Bronzekriegern» dem bevorstehenden Auszug des US-Präsidenten aus dem Weißen Haus Beine machen.

"Blinde Krieger" mit Trump-Perücke

© dpa

"Blinde Krieger", Bronzefiguren mit Trump-Perücke, des Aktionskünstlers Rainer Opolka stehen als Protest gegen US-Präsidenten Donald Trump vor Brandenburger Tor in Berlin.

Der Bildhauer stellte am Mittwoch (16. Dezember 2020) die Figuren am Brandenburger Tor in Berlin auf, in der Nähe der US-Botschaft. Die je 300 Kilo schweren Figuren trugen Augenklappen und Perücken, die an Trumps Frisur erinnerten. Auf Schildern waren englische Botschaften zu lesen, unter anderem: «Sehr geehrter Herr Präsident, können Sie bitte in diesen Spiegel schauen? Was sehen Sie?»
Sollte Trump an der Einführungszeremonie des gewählten Präsidenten Joe Biden teilnehmen, wolle er ihm zehn Skulpturen zukommen lassen. Die US-Wahlleute hatten am Montag die Wahl Bidens zum neuen Präsidenten bestätigt. Opolka hatte zuletzt ein Konzert mit dem Pianisten Igor Levit in Potsdam organisiert, um gegen die Wahl des neuen AfD-Fraktionsvorsitzenden im Brandenburger Landtag zu protestieren.
"Blinde Krieger" mit Trump-Perücke (2)
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Fotos: Blinde Krieger

Acht «Blinde Krieger», Bronzefiguren mit Trump-Perücke, stehen am Brandenburger Tor. Künstler Rainer Opolka bezeichnet seine Aktion als «Message of an European Artist». mehr

Rettungswesten am Konzerthaus
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Kunstaktionen im öffentlichen Raum

Rettungswesten am Konzerthaus, ein Mauer aus Aktenordnern oder Panzersperren am Brandenburger Tor: Fotos von Kunstaktionen im öffentlichen Raum in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Dezember 2020 09:54 Uhr

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