150 Jahre Postkarten: Ausstellung im Museum für Kommunikation

150 Jahre Postkarten: Ausstellung im Museum für Kommunikation

Eingeführt wurde sie einst als kostengünstige Alternative zum Brief: In diesem Jahr feiert die Postkarte ihr 150-jähriges Bestehen.

Ausstellung «Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße»

© dpa

Ein Besucher betrachtet ausgestellte Postkarten in der Jubiläumsausstellung "Mehr als Worte" im Museum für Kommunikation.

«Postkarten sind die Visitenkarten des modernen Menschen», sagt Veit Didczuneit, Kurator der Jubiläumsausstellung, die von 21. August 2019 an im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen ist. Noch bis Januar 2020 kann die Schau mit dem Titel «Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße» besucht werden.
Am 1. Oktober 1869 führte die Post in Österreich-Ungarn die sogenannte Correspondenz-Karte ein. In der Folge brach eine regelrechte «Ansichtskarten-Manie» aus, wie es Didczuneit beschreibt. Bis Ende 1869 habe die österreichische Postverwaltung drei Millionen Karten verkauft. Diese hatten allerdings noch keine aufgedruckten Motive. Erst 1905 wurde die Ansichtskarte eingeführt.
Im Jahr 1900 wurden den Angaben zufolge allein im deutschen Kaiserreich eine Milliarde Postkarten verschickt. Heutzutage sinkt die Zahl: 2018 wurden laut Deutscher Post insgesamt 155 Millionen nach, aus und innerhalb von Deutschland verschickt - das sind rund fünf Prozent weniger als noch im Jahr zuvor.
Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße
© Museum für Kommunikation Berlin

Mehr als Worte: 150 Jahre Postkartengrüße

21. August 2019 bis 05. Januar 2020

Die Ausstellung «Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße» im Museum für Kommunikation widmet sich der Entstehung, der Entwicklung und der Vielfalt der Postkarte. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 20. August 2019 15:34 Uhr

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