Netzhoppers stehen in Lüneburg unter Zugzwang

Netzhoppers stehen in Lüneburg unter Zugzwang

Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Bundesliaspielen stehen die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee gehörig unter Zugzwang. «Wir brauchen jetzt dringend Punkte, um nicht noch mehr den Anschluss zu verlieren», sagte Teammanagerin Britta Wersinger vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15.00 Uhr) bei der SVG Lüneburg. Ein Sieg in der Heidestadt wäre zugleich Wiedergutmachung für den schwachen Auftritt bei der 0:3-Pleite bei den Grizzlys Giesen am vergangenen Dienstag.

Der Abwärtstrend der Netzhoppers nach einigen vielversprechenden Darbietungen zu Saisonbeginn hängt zu einem großen Teil auch damit zusammen, dass sich vier Spieler mit dem Coronavirus infiziert hatten, der Spielbetrieb dadurch zwischenzeitlich ruhte und zum Training nur ein dezimierter Kader zur Verfügung stand. «Corona hat uns extrem weit zurückgeworfen. Das hat man auch gegen Giesen deutlich gesehen», sagte Wersinger.
In der Tabelle sind die Netzhoppers inzwischen auf Platz acht abgerutscht und damit Vorletzter. Aber im Kampf um die besten Platzierungen für die im Januar beginnende Zwischenrunde sind sie noch längst nicht abgeschlagen. Der kommende Gegner, die SVG Lüneburg, hat auf Tabellenrang vier lediglich fünf Punkten mehr, die Netzhoppers haben aber zwei Spiele weniger ausgetragen.
Zumindest Netzhoppers-Angreifer Theo Timmermann verbreitete zuletzt nach dem schwachen Auftritt gegen Giesen in Hildesheim schon wieder Optimismus. «Wir sind auf einem guten Weg, uns als Team wieder zu finden, und hoffen, dass wir uns bald wieder besser präsentieren können», sagte er.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Dezember 2021 09:59 Uhr

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