Steinbach: Einstieg in Sozialplangespräche bei Vestas

Steinbach: Einstieg in Sozialplangespräche bei Vestas

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat sich nach der angekündigten Schließung des Werkes des Rotorblätterherstellers Vestas in Lauchhammer (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) für den schnellen Einstieg in Gespräche zum Sozialplan ausgesprochen. Die Schließung der Produktionsstätte sei sowohl für die Arbeitnehmer wie auch für die Region sehr belastend, sagte Steinbach am Freitag nach einem Treffen in Lauchhammer mit Vertretern der Belegschaft. «Die Schließung ist ein herber Schlag und es ist mir ein großes Anliegen, gemeinsam mit den verschiedenen Beteiligten Perspektiven aufzuzeigen», sagte er.

Jörg Steinbach (SPD)

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Jörg Steinbach (SPD) spricht.

Die Entscheidung von Vestas stehe aus seiner Sicht wohl fest, sagte Steinbach. Er bedauere, dass die Zeit so kurz sei. Nun müsse das Beste für die Beschäftigten herausgeholt werden. Wenn tatsächlich zum Jahresende die Produktion schließen sollte, könnten eine Reihe von abschließenden Arbeiten noch im ersten Quartal 2022 zu erledigen seien. Zumindest einige Kollegen hätten dann noch länger eine Beschäftigung.
Die Brandenburger Wirtschaftsförderung (WFBB) sei von ihm beauftragt worden, den Standort gegenüber potenziellen Interessenten zu vermarkten. Auch von Vestas werde erwartet, die Suche für Nachnutzungsmöglichkeiten aktiv zu unterstützen.
In Lauchhammer wurden fast 20 Jahre lang Rotorblätter für Windenergieanlagen produziert. Der dänische Konzern hatte zu Wochenbeginn das Aus für drei europäische Werke verkündet, darunter für Lauchhammer. Dort verlieren etwa 460 Menschen ihren Job.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. September 2021 14:34 Uhr

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