Ausschuss: Potsdam soll Libeskind-Bau bekommen

Ausschuss: Potsdam soll Libeskind-Bau bekommen

Für die Stadt Potsdam rückt ein Bau des Stararchitekten Daniel Libeskind näher. Über das Projekt werde jetzt in der Verwaltung beraten, um den Stadtverordneten einen Vorschlag zu unterbreiten, sagte Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) am Mittwoch auf Anfrage. Die «Märkische Allgemeine» berichtete, der Bauausschuss habe die Vorentscheidung gefällt, dass Libeskind in Potsdam-Babelsberg bauen dürfe und sein Entwurf für einen Gewerbecampus mit Turm weiter verfolgt werden soll.

Architekt Daniel Libeskind

© dpa

Der Architekt Daniel Libeskind steht in seinem New Yorker Studio.

Am Filmpark Babelsberg soll ein zylindrisches Hochhaus mit Elementen aus der Filmwelt nach seinen Plänen entstehen. Der Entwurf ist noch nicht öffentlich. Nach «B.Z.»-Informationen soll das Bauwerk 66 Meter hoch und kreisrund sein und über 18 Geschosse verfügen. Darum gruppieren sich vier weitere Rundbauten von 44 und 22 Meter Höhe.
«Ich hoffe, dass in vier Jahren das Bauwerk steht und in zwei Jahren der Bau beginnt», sagte der Vorsitzende des Bauausschusses, Wieland Niekisch, auf Anfrage. Wichtigster Auftrag an die Verwaltung sei nun, dass es keinen städtebaulichen Wettbewerb geben werde, in den sich Libeskind einreihen müsse. Auf Grundlage des Vorentwurfs von Libeskind müsse nun das städtebauliche Verfahren in Angriff genommen werden.
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Die Entscheidung der Verwaltung zum weiteren Verfahren soll in die Stadtverordnetenversammlung am 3. November eingebracht werden.
Libeskind entwarf das Jüdische Museum in Berlin und das neue World Trade Center in New York.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 1. September 2021 15:10 Uhr

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