Potsdamer Brauhausberg bekommt neue Optik

Potsdamer Brauhausberg bekommt neue Optik

Grünflächen, Brunnen und Spielplatz mit Trampolin: Der Potsdamer Brauhausberg wird rund um das ehemalige Terrassen-Restaurant und künftige Kunstmuseum «Minsk» neu gestaltet. «Potsdam bekommt ein neues Entrée, einen neuen Eingangsbereich», sagte Oberbürgermeister Mike Schubert bei der virtuellen Präsentation am Donnerstag. «Mit dem Verzicht auf Baumasse, mehr Grün und einem neuen, attraktiven Stadtplatz gelingt uns an dieser Stelle der Idealfall dessen, was man behutsame Stadtentwicklung nennt», versprach Schubert.

Ein Baugerüst steht an der Fassade des künftigen Museums

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Ein Baugerüst steht an der Fassade des künftigen Museums.

Entstehen soll in den kommenden Monaten auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern ein neuer Stadtplatz mit Promenade, Brunnen und Spielplatz im Bereich zwischen dem Sport- und Freizeitbad blu den Berg aufwärts bis zum künftigen Kunstmuseum «Minsk», wie die Stadt mitteilte. Der erste von drei Bauabschnitten an der Max-Planck-Straße soll bereits im Juni abgeschlossen sein. Im Juli soll dann mit der Gestaltung der Terrassen begonnen werden. Noch bevor das neue Kunstmuseum im Frühjahr 2022 eröffnet, soll der Bereich abgeschlossen sein. Dann wolle man sich an den letzten Bauabschnitt machen.
Zunächst war vorgesehen, dass das von der Hasso-Plattner-Stiftung betriebene Museum, in dem der Namensgeber und SAP-Mitbegründer vor allem DDR-Kunst präsentieren will, im Herbst öffnet. Doch einige Baustopps hatten zur Verzögerung geführt, wie Plattner sagte. «Es gab düstere Tage.» Nun sei man aber über das Gröbste hinweg. Für den Kunstmäzen ist das Gebäude wie auch das von ihm gegründete Museum Barberini «mehr als nur Kulisse». Ob Skulpturen auch außerhalb des geplanten Museums auf dem neugestalteten Areal stehen sollen, ließ Plattner noch offen. Im kommenden Winter soll es jedenfalls einen großen Weihnachtsbaum mit bunten Kugeln dort geben.
Insgesamt rund vier Millionen Euro soll die Umgestaltung kosten. Das Geld sollen hälftig die Stiftung und hälftig die Landeshauptstadt und die Stadtwerke tragen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. April 2021 17:39 Uhr

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